Einen alten Baum verpflanzt man nicht ...
... oder doch?
Es hat in meinem Leben schon so viele Verpflanzungen gegeben, daß ich mich trotz meiner 82 Jahre noch einmal selber umgepflanzt habe.
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Frohes Fest
Allen Besuchern und Lesern des Blogs wünsche ich besinnliche und frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.
Hans.
O Tannenbaum, O Tannenbaum, ...
Die Weihnachtszeit war die schönste der Überraschungen.
Meine siebenjährige Tochter ging 1962 in die zweite Klasse, da wurde schon alles für das Fest vorbereitet. Basteln und singen für das Weihnachtsfest. Alles sollte so schön werden.
Wir zu Hause wollten der Tochter die Bescherung am Heiligen Abend festlich gestalten und hatten die ganze Verwandtschaft für den Tag eingeladen.
Am Heiligen Abend waren Omas, Onkeln und Tanten anwesend, sie freuten sich alle, mit der Kleinen das Fest zu feiern.
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Sommerurlaub 1976
Nachdem meine Familie und ich ein paar verregnete Sommer an der Nordsee hinter uns hatten, wollten wir mal wieder in den Süden und hatten unseren Sommerurlaub 1976 in Rumänien an der Schwarzmeerküste gebucht. Weiterlesen ...
Hartes Brot
"Hartes Brot", dieser Ausspruch hat mich ein Leben lang begleitet.
Ich denke an die Zeit, als ich 1945 auf der "Heimkehr" zu meiner Familie in Oberfranken, gehungert habe, wie ich als 16 jähriger mit den Holzarbeitern in den Forst ging, um Holz zu schlagen für ein paar Flaschen Bier und Hummelfiguren, die ich dann bei den Amerikanern gegen Nahrungsmittel eintauschte, damit die Familie was zu Essen bekam.
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Weiter gehts ...
Hallo liebe Leser,
aus familiären und gesundheitlichen Gründen habe ich die letzten 8 Monate nicht schreiben können. Ab jetzt werde ich wieder von Zeit zu Zeit neue Geschichten ins Blog setzen und bedanke mich für Eure Ausdauer und Geduld.
Alles Gute für 2011
Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2011.
Ein Weihnachtsgeschenk
Als mein erster Enkel geboren wurde und meine Tochter nach einiger Zeit wieder ihrem Beruf nachging, war der Kleine täglich bei meiner Frau und mir.
Als dreijähriger ging er immer mit mir spazieren. Unser Gang durch den Stadtgarten, anschließend in die Castroper Innenstadt, war eine tägliche Selbstverständlichkeit.
Mit sechs Jahren wurde er eingeschult. Von da an war er nicht mehr täglich bei uns und fehlte mir sehr.
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Meine erste Nachkriegsweihnacht
1945 hatte ich nach Kriegsende meine Mutter, meine Geschwister und die Schwester meiner Mutter mit ihren kleinen Kindern nach langer Suche wieder gefunden (siehe "Meine Heimkehr").
In einem Dorf bei Coburg waren sie in einem Saal einer Gaststätte als Flüchtlinge untergebracht.
Das wichtigste war jetzt, die Grossfamilie mit Essen zu versorgen. Betteln bei den Bauern des Dorfes um ein paar Kartoffeln oder Brot war dabei normal.
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Onkel Alois
Der jüngste Bruder meiner Mutter wurde 1944 als siebzehnjähriger nach Russland in den Krieg eingezogen.
Wir hatten seit dem nicht mehr von ihm gehört, bis er unerwartet im Herbst 1947 bei uns uns Castrop vor unserer Tür stand.
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West-Ost Wirtschaftskreislauf
An meinem Tisch im Frühstücksraum saß ein Leidensgenosse aus Halle an der Saale, der immer sehr elegant gekleidet war. Am Sonntag erschien er zum Frühstück besonders gut gekleidet und trug eine handgemalte Seidenkrawatte.
Als ich mir so die Krawatte ansah, kam mir das Motiv irgendwie bekannt vor, ich wollte ihn aber nicht direkt darauf ansprechen. Also fragte ich erstmal ein paar "Eckdaten" ab.
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Noch mehr Krawatten für Gran Canaria
Paco, der Wirt von Gran Canaria, dem ich im März 1991 alle von mir gemaltem Krawatten verkauft hatte, rief bei mir an. Er wollte noch mehr Krawatten und wollte wissen, wann ich wieder nach Gran Canaria kommen würde. Ich wusste es zwar nicht, aber malte erstmal fleißig weiter. Paco rief immer wieder an und drängte. Weiterlesen...
Ein paar Bilder
Ich bin dem Wunsch einiger Blogbesucher nachgekommen, und habe Besitzer der von mir gemalten Bilder angesprochen und um Fotografien der Bilder gebeten.
Die Bilder findet man oben in der Navigation unter dem neuen Punkt "Galerie". Auf der Galerie-Bilderseite kann man mit den Pfeilen/Dreicken nach rechts um ein Bild weiter (oder mit dem Doppelpfeil bis zum Ende) blättern.
Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, daß diese kleine Auswahl zustande kam und wünsche viel Spaß beim Bildergucken.
Krawattentaschengeld auf Gran Canaria
Im Sommer 1990 trafen wir uns im Urlaub mit Djangos Familie auf Gran Canaria. Nach dem täglichen Strandbesuch ging es Abends zur Strandpromenade zum spanischen Essen. Eines Abends ...
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Miro, oder so ...
Durch die Seidenmalerei interessierte ich mich mehr für Malerei und die Bilder der "richtigen" Künstler und hatte eine Phase, in der ich mich von diesen in meinen Bildern inspirieren liess.
Eines Tages sagte mir die Galeristin, bei der ich meine Bilder rahmen liess, daß ihr meine Bilder gefielen, und sie gerne welche in ihre Austellung übernehmen möchte.
"Miro oder so" komplett lesen
Hans, der Seidenmaler
Früher hatte ich mit Malerei (ausser beim Tapezieren und Anstreichen) nicht viel zu tun gehabt. Erst bei Freunden in Kiel hatte ich zum ersten mal Kontakt mit der Seidenmalerei und sie bewusst wahrgenommen.
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Klapprad im Westwind
In Kiel war ich im Sommer '85 wieder als Haushüter eingeladen. Ein wenig Blumen- und Gartenpflege, mehr war nicht zu tun.
An einem Tag nahm ich das in der Garage stehende Klapprad und fuhr zur Kiellinie. Die Kieler Förde war übervoll mit Schiffen - schön anzuschauen. Mit dem Fördedampfer fuhr ich zum Ostufer, ich wollte von dort mit dem Fahrad den Fördewanderweg entlang fahren.
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Denk ich an Borussia ...
Denk ich an Borussia, fällt mir der Sommer 1957 ein, als Borussia Dortmund Deutscher Meister wurde. Mehr ...
Die Schuhe vom Nikolaus
Als meine Tochter noch klein war, begann in meiner Familie am 1. Advent immer die Vorweihnachtszeit. Ab da konnte man sich auf Weihnachten freuen. Weiter ...
Kater Düsentrieb
Bei meinen Besuchen in Kiel lernte ich auch Freunde von Django kennen. Einmal war ich dort zum Abendessen eingeladen. In der Wohnung lebte auch ein getigerter Kater, Kater Düsentrieb. Mehr lesen ...
Stube 46
Wie ich an anderer Stelle erwähnte, war ich von April bis November 1941 durch die Kinderlandverschickung in einem Benedictinerkloster in Tutzing am Starnbergersee. Auf unserer Stube, Stube 46, waren wir mit 20 Jungen. Weiter ...
Deutschlandfunk Radiobeitrag über Castroper-Geschichten
Gestern Nachmittag hat der Deutschlandfunk im Radio einen Bericht über dieses Blog und mich gesendet. Der Beitrag kann jetzt immer noch über Internet Podcast angehört werden. Mehr ...
Verwandtentransport
Bis zum Herbst 1935 kannte ich die Eltern und Geschwister meiner Mutter nur von Bildern, denn sie lebten in Beuthen, Oberschlesien, welches circa 1000 km von Castrop entfernt war. Lesen ...
60 Jahre Bundesrepublik
Genau heute vor 60 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde das Grundgesetz unterzeichnet und damit die Bundesrepublik Deutschland gegründet.
Für unseren Alltag damals brachte die Gründung der Bundesrepublik erstmal keine große Veränderung, auch wenn wir wussten, dass da am Rhein der parlamentarische Rat, der aus vielen ehrenhaften und hochrangigen Persönlichkeiten und Politikern, aber auch aus ehemaligen Nazis, bestand, seit einiger Zeit tagte.
Wesentlich einschneidender war für uns das letzte Jahr, 1948, weil wir in dem Jahr "die Währung" bekamen - mit der Einführung der D-Mark verschwand der Tausch-Schwarzhandel immer mehr und die Geschäfte hatten plötzlich wieder Waren zu verkaufen.
Später dann gab es auch wieder die ersten freien Wahlen. Aber mit unserer neuen, noch etwas wackeligen Demokratie, waren die Schatten der Vergangenheit noch lange nicht verschwunden. Doch niemand wollte mehr etwas "von früher" wissen, viele wollten die Vergangenheit einfach verdrängen und vergessen, statt sie zu bewältigen. Das hat die Bundesrepublik Jahre später (mit Stundentenunruhen und später der RAF) ja fast nochmal ins wanken gebracht.
Aber zurück zu 1949, denn dieses Jahr hat für mich noch eine ganz besondere Bedeutung. Vor 60 Jahren lernte ich 1949 die Frau kennen, mit der ich heute seit 58 Jahren glücklich verheiratet bin.
Willkommen zu meinen Castroper-Geschichte(n)
Lieber Besucher,
ich heisse Hans Frackowiak, bin 82 Jahre alt und lebe in Castrop-Rauxel. Hier in diesem Blog schreibe ich über verschiedene Themen, die mich bewegen und über vieles, was ich in Castrop heute und in den letzten 82 Jahren erlebt habe.


