Das Ende des Wandervogels?


1968 war ich inzwischen schon einige Jahre bei der Bergbau-Spezial Gesellschaft und zog als Wandervogel durch die Gegend. Dabei führte mich mein Weg zu den unterschiedlichsten Zechen.

Ich arbeitete wieder mit Pferden auf der Zeche Lothringen in Bochum, auf der Zeche Mont-Cenis in Herne auf der elfhundert Meter Sohle,als uns eine Schlagwetterexplosion aus den Berg trieb, im Vortrieb auf der Zeche Westfalen in Kamen, in Niedersachsen in Kohlenfeld wo wir mit Vereisung einen Schacht abteuften, und noch an verschiedenen anderen Zechen.

Aber jetzt (mein Sohn war vier Jahre alt) wollte ich nicht mehr länger eine Wochenendfamilie haben. Ich wollte täglich mit meiner Familie zusammen sein, Nachts im eigenen Bett schlafen und von Zuhause täglich zum Arbeitsplatz kommen.

Ich wurde bei der Verwaltung vorstellig und bat um eine Verlegung zu
einer Betriebsstelle in Wohnortnähe zu Castrop. Man versprach mir, mal nachzusehen, was zu machen ist.

Nach einiger Zeit wurde mir mitgeteilt, es gäbe nur eine Betriebsstelle, die für meinen Wunsch in Frage käme. Und zwar auf der Zeche Erin.

Erin. Wieder dahin zurück wo ich schöne, aber auch negative Erinnerungen hatte? WAS TUN?

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