Die Aufbrecher


Auf der Zeche Mont-Cenis wurden wir den Querschlägern der 1100m Sohle (also 1100 Meter tief unter Tage) zugeteilt. Wir waren inzwischen richtige Bohrspezialisten geworden und hatten wieder unsere Aufgabe von der wir was verstanden.

Nach 600m Auffahrung wurden wir für eine neue Aufgabe abgezogen. Bei Punkt 400 m im Querschlag musste wir einen Aufbruch auffahren, dort lag das Kohleflöz 20m über dem Querschlag, das musste erreicht werden.

Ein Aufbruch ist ein Blindschacht der von unten nach oben aufgefahren ("gegraben" hier besser: "gesprengt") wird. Das ist eine gefährliche Arbeit, denn man muss alle Arbeiten über Kopf machen und das Gestein über einem kann zu früh runterkommen (wenn man selbst noch darunter ist). Es wurde deswegen in kurzen Abschlägen von jeweils einem Meter gebohrt und geschossen (gesprengt), damit nicht zu viel Berge auf einmal anfielen.

Nach einigen Wochen, wir waren wir schon oben am Flöz angekommen und auf der Frühschicht mit Restarbeiten beschäftigt, spürten wir plötzlich einen dumpfen Gebirgsschlag. (Fortsetzung folgt)

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