Weißt Du noch ...?


Seit ich hier am Stadtgarten im Seniorenzentrum wohne, habe ich an vielen Veranstaltungen und Festen die hier geboten wurden teilgenommen.

Bei einer dieser Festivitäten sagte meine an der Kaffeetafel neben mir sitzende Nachbarin, dass hier in der Wohnanlage jetzt eine Frau eingezogen sei, die wie meine Frau früher bei Berkenbusch in Castrop gearbeitet hat..

Ich antwortete eher uninteressiert, dass dort viele gearbeitet hätten, und fragte nicht weiter nach. Weiterlesen

Ein schöner Tag


Unerwartet lag Mitte Dezember 2013 ein Brief der Stadt Castrop-Rauxel in meinem Briefkasten. Da der Brief amtlich aussah, dachte ich zuerst an ein Knöllchen wegen Falschparkens

Beim Öffnen des Briefes war dann meine Überraschung groß: Es war eine Einladung zum Neujahrsempfang des Bürgermeisters für den 12.1.2014. Ich sei als Kandidat für die Verleihung der Ehrennadel der Stadt Castrop-Rauxel vorgeschlagen worden und wurde deswegen zum Neujahrsempfang eingeladen. Weiterlesen, was dann alles passierte ...

Der graue Lappen


Vor 2 Jahren habe ich mir eine Wohnung im Senioren Zentrum am Stadtgarten genommen. Die Stadtnähe gibt mir die Möglichkeit, alles zu Fuss und langsam zu erledigen. Daher stellte sich mir die Frage: Brauche ich jetzt noch ein Auto?

Die Beantwortung dieser Frage wurde mir schneller abgenommen als ich dachte. Der graue Lappen weiterlesen...

Winterfreuden in Castrop


Heute bin ich mal wieder über die Rennbahn in Castrop spazieren gegangen. Immer wenn Schnee liegt ist der Hügel der Rennbahn eine Rodelwiese für groß und klein - jung und alt. So auch heute. Eltern mit ihren Kindern im Schnee mit rotgefrorenen Gesichtern, lachend immer wieder den Hügel rauf und mit dem Schlitten wieder runter.

Es war, als wenn die Zeit stehengeblieben wäre.
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Eine unehrliche Finderin


Als ich mich heute im Einkaufzentrum Widumer Platz in einem Cafe mit ein paar Renterkollegen traf, hatten wir ein staunenswertes Erlebnis: über die unehrliche Finderin weiterlesen ...

Nachbarschaft in Obercastrop


Ich war fröhlich erstaunt, als ich vor ein paar Tagen zu einer Geschichte einen Kommentar aus Kanada lesen durfte.

Es war mein Nachbar aus alter Zeit von der Katharinenstraße in Obercastrop, der dann später zu seinem Sohn nach Kanada ausgewandert ist. Da werden wieder gute Erinnerungen wach!

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Unser Hausarzt


1947 gab es noch keine freie Arztwahl. Die Ruhrknappschaft hatte das Ruhrgebiet in Sprengel eingeteilt in denen jeweils ein Revierarzt die darin wohnenden Bergleute mit ihren Familien versorgte.

Im Herbst 1947 war meine jüngere Schwester erkrankt und wir mussten Sonntags einen Arzt haben. Da es damals noch keine Notfallpraxis wie heute gab, musste unser Revierarzt den Hausbesuch machen. Der hatte sich gerade erst als Flüchtling in Castrop niedergelassen und eine neue Praxis aufgemacht.

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Die Halbstarken


Nach dem Steinekippen kam ich Ende 1946 im Rahmen meiner Ausbildung als Bergfremder auf Victor 3/4 in die Förderrung zum Blindschacht in Revier vier.

Mit meinen Kumpels dort, Egon, Ewald, Günter und Janusch, schloss ich schnell Freundschaft. Da hatten sich die richtigen fünf Halbstarken gefunden.

Wenn es am Sonntag zum Tanz ging, trafen wir fünf uns immer zum fröhlichen Beisammensein bei Rombeck in Rauxel.

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Kartoffelferien 1940


1940 waren die meisten Männer in den Krieg eingezogen und fehlten für die Arbeit zu Hause. Daher durften wir Schulkinder in den Herbstferien den Bauern bei der Kartoffelernte helfen.
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Die Polizei Dein Freund und Helfer


In den Medien ist im Augenblick zu sehen und zu hören, wie unsere Polizei mit Respektlosigkeit angegangen wird. Der Satz "Die Polizei Dein Freund und Helfer" hat für einige keine Gültigkeit mehr. Mein Freund und Helfer war sie mehr als einmal. ... Ganze Geschichte lesen ...

Die Flaschenkinder


Im Mai 1933 fuhr mein Vater mit dem Fahrrad ins Münsterland um bei den Bauern zu arbeiten. An einem Samstag brachte ein kleines lebendes Schweinchen in seinem Rucksack mit. Es wurde erstmal in unsere Zinkwanne gesteckt, denn wir hatten keine andere Möglichkeit, ...
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Erdnusseffekt


Meine damalige Verlobte hatte 1950 ihre Prüfung als Einzelhandelskauffrau bestanden und war in ihrem Ausbildungsgeschäft, einem Herrenausstatter, in Castrop beschäftigt. Nach Geschäftsschluss holte ich sie immer abends ab und begleitete sie nach Hause.

Einmal abends stand ich vor dem Geschäft und wartete. Ich knabberte Erdnüsse und liess gedankenlos die Schalen auf den Boden fallen.
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Der Kalfakter


1958 hatte ich Nachmittags schichtfreie Zeit, bei schönem Wetter ging ich mit meiner Tochter zum Spielplatz in den Stadtgarten. Ein anderer Vater mit seinem kleinen Sohn war auch zum Kinderhüten erschienen. Wir kamen ins Gespräch und unterhielten uns über Gott und die Welt. Zu der Zeit fielen auch gerade die Starfighter ständig vom Himmel, so hatten wir immer Gesprächsstoff.
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Pfingstpicknick auf der Rennbahn


Pfingstsonntag 1949, es war ein schöner Sonnentag, holte ich die Blonde wie verabredet von zu Hause ab. Sie schlug vor, auf dem Rennbahngelände in Castrop ein Picknick zu machen. Alles was man dazu benötigte, hatte Sie schon dabei. Mehr ...

Der Blaue


Als Kind ging ich mit 11 Jahren zum Jungvolk. Jeden Samstagnachmittag hatten wir Dienst. Unser Fähnleinführer, den wir Kinder den "Blauen" nannten, war ein ganz strenger Nazi. Jahre später traf ich ihn auf Erin unter Tage wieder und geriet mit ihm aneinander. Mehr ...

Woodstock in Obercastrop


Anfang der fünfziger Jahre hatte ich meine neue Wohnung in Obercastrop bezogen. Es war Sommer und nach getaner Arbeit, wolten wir uns Abends eine Entspannung gönnen.

Wir gingen zum Saalbau Bresser, der sich auch in Obercastrop befand. Dort spielte eine Rockband von Bill Haley aus Amerika. Der Name sagte uns damals nichts, aber die Musik war Klasse. Mehr ...

Castroper Frühjahrskirmes


Heute beginnt wieder die Frühjahrskirmes in Castrop. Schon seit meiner eigenen Kindheit kommt sie alle Jahre wieder, auch wenn es früher nicht Kirmes sondern Jahrmarkt hiess.
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Hans, der Zechpreller


1955, meine Tochter war gerade geboren, bekam ich einen Zahlungsbefehl über 106 DM vom Gericht. Danach sollte ich in der Bahnhofsgaststätte im Bahnhof Rauxel dem Wirt für drei Wochen Mittagstisch den Betrag schuldig geblieben sein.
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Kinder haben auf der Straße nichts zu suchen!


Haben Kinder wirklich nichts auf der Straße zu suchen? Wenn es sich um eine gefährliche, verkehrsreiche Straße oder gar eine Autobahn handelt, ist das natürlich vollkommen richtig.

Aber was ist, wenn mit dem Satz eine 30er-Zone in einem reinen Wohngebiet gemeint ist? Haben auch dort Kinder nichts auf der Straße zu suchen?
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Der Taubenkasper


Als Siebenjähriger war ich oft bei meinen Großeltern väterlicherseits. Der Onkel Willi der bei seinen Eltern wohnte, hatte Tauben die der Opa versorgte. Ich mochte die Tauben und wollte auch welche haben. Ich bettelte und quengelte so lange beim Opa, bis er sich erweichen liess und mir eine der Tauben gab.
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Der Preisboxer von Castrop


Onkel Willi, der jüngere Bruders meines Vaters, hatte neben seinen Tauben noch ein anderes Hobby. Er war ein sportlicher Typ und Boxen war seine Leidenschaft.

Immer wenn in Castrop Kirmes war, gab es dort auch eine Boxbude. Jeder Kirmesbesucher konnte da gegen einen Boxer der Boxbude antreten.
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Mein Opa


Mein Opa war ein herzensguter und gelassener Mann, bei dem ich als Kind oft und gerne war. Meine Oma dagegen war sehr streng, ein richtiger Drachen, und mochte meinen Teil der Familie nicht besonders. mehr ...

Die alten Sturen


Manchmal, wenn ich meine Verlobte von der Arbeit in Castrop abholte, hatte ich vorher noch etwas Zeit und besuchte die Eckkneipe Appelhans (dort ist heute Tschibo) in der Castroper Altstadt. Dort traf ich dann auf die Kombination von münsterländischer Sturheit und westfälischem Dickschädel. Mehr ...

Der Wahnsinn um das Pflaster in der Castroper Altstadt


Die Stadt hat kein Geld für dringende Renovierungen und Instandhaltungs-
arbeiten. Doch das noch gut erhaltene Pflaster in der Altstadt Castrop soll gegen ein anderes ausgetauscht werden. Dann plötzlich heisst es, das Pflaster solle nicht angefasst werden um kurz danach verlauten zu lassen, es ginge ja nur um den Platz der ehemaligen Synagoge, der "entfrachtet" werden solle, Mängel sollen ja nur "grossflächig" behoben werden. Und obwohl die Pläne lange bekannt sein sollen, wären diese bis jetzt nur einem "kleinem Zirkel" bekannt. Den ganzen Wahnsinn lesen ...

Ein Alt-Castroper Unikum


Als junger Mann wollte ich mir irgendwann eine altersgerechte Frisur zulegen - die Einheitsfrisur, die mir mein alter Friseur seit meiner Kindheit verpasste, wollte ich nicht mehr. Da machte ich Bekanntschaft mit einem Alt-Castroper Unikum. Mehr ...

Willkommen zu meinen Castroper-Geschichte(n)

Lieber Besucher,
ich heisse Hans Frackowiak, bin 85 Jahre alt und lebe in Castrop-Rauxel. Hier in diesem Blog schreibe ich über verschiedene Themen, die mich bewegen und über vieles, was ich in Castrop heute und in den letzten 85 Jahren erlebt habe.