Nachbarschaft in Obercastrop


Ich war fröhlich erstaunt, als ich vor ein paar Tagen zu einer Geschichte einen Kommentar aus Kanada lesen durfte.

Es war mein Nachbar aus alter Zeit von der Katharinenstraße in Obercastrop, der dann später zu seinem Sohn nach Kanada ausgewandert ist. Da werden wieder gute Erinnerungen wach!

Wir wohnten in der oberen Etage und in der unteren Etage, unter uns, wohnte er. Er hieß auch Hans und arbeitete wie ich auf Erin als Kumpel. Seine Frau hiess Erika, so wie meine Frau.

Ich hatte damals (1958) eine dreijährige Tocher, er einen 5-jährigen Sohn. Meine Frau und ich sprachen uns mit Hans und Erika an, unsere Nachbarn sprachen sich auch mit Hans und Erika an.

Im Sommer konnten unsere Kinder im Hof am Haus, der eingefriedet war, gefahrlos spielen. Unsere Fenster waren offen, so hatten wir sie immer in "Hörweite".

Uns so kam es, daß die Kinder, wenn sie etwas wollten, immer nur "Hans" oder "Erika" riefen. Dann konnte man erleben, dass zweimal Hans und Erika am Fenster waren, um zu sehen wer von den Kleinen was wollte.

Das blieb eine ganze Weile so, und war damals eine ganz schöne Art der Nachbarschaft.

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Kommentare

Hallo und guten Morgen,
tolle Geschichte, Ich hatte einige Freunde von der Katharinenstr. Peter Oblak, Grünter Trapp, Günter Tollkamp und Dieter Köhle. Man denkt gerne an die Kinderzeit zurück. Viele Grüße Alfred Knauer