<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<!-- generator="ins-cms/2.0" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss/"
    >

<channel>
	<title>Castroper-Geschichten</title>
	<link>http://www.castroper-geschichten.de/</link>
	<description>Castroper-Geschichten</description>
	<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 12:09:03 +0100</pubDate>
	<generator>INS-CMS http://www.ins.de/></generator>
	<language>de</language>
	<copyright>Copyright by </copyright>
	<item>
		<title>Einen alten Baum verpflanzt man nicht ...</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/einen-alten-baum-verpflanzt-man-nicht.html</link>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:18:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/einen-alten-baum-verpflanzt-man-nicht.html</guid>
				<description><![CDATA[<strong>... oder doch?</strong><br/><br/>Es hat in meinem Leben schon so viele Verpflanzungen gegeben, daß ich mich trotz meiner 82 Jahre noch einmal selber umgepflanzt habe.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/einen-alten-baum-verpflanzt-man-nicht.html" title="Einen alten Baum verpflanzt man nicht ...">Weiterlesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<strong>... oder doch?</strong><br/><br/>Es hat in meinem Leben schon so viele Verpflanzungen gegeben, daß ich mich trotz meiner 82 Jahre noch einmal selber umgepflanzt habe.<br/><br/>Da ich jetzt allein lebe, bin ich im Sommer 2011 in die Senioren Residenz am Stadtgarten eingezogen. Die Ratschläge einiger Bekannter, in meinem Alter würde man sich nicht noch einmal einen Wohnungsumzug "antun" wollen, haben mich nicht abgeschreckt und bis heute habe ich es nicht bereut.<br/><br/>Die Entfernung zu meinen Kindern, hat für mich noch mehr Nähe zu ihnen gebracht. Der Stadtgarten, der mein Leben mitprägte, ist vor der Haustür gleich sichtbar. Ich bin vom Strassenlärm weg in einer Ruhezone und trotzdem nah zur Altstadt Castrop. Der Gang über den Wochenmarkt und zum Frikadellenbräter ist wie immer. Backbude und Einkaufszentrum, zum Klönen mit meinen Rentnerkollegen, ist alles zu Fuß erreichbar.<br/><br/>Der Spruch, wer rastet der rostet, soll für mich nicht gelten und ich möchte so lange mobil bleiben wie <i>"er"</i> mich lässt.<br/><br/>Voll Spannung erwarte ich das neue Jahr, mal sehen was es mir bringt.<br/>Ihr werdet es erfahren. <br/><br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Frohes Fest</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/frohes-fest.html</link>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 12:23:26 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/frohes-fest.html</guid>
				<description><![CDATA[Allen Besuchern und Lesern des Blogs wünsche ich besinnliche und frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.<br/><br/>Hans.<br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Allen Besuchern und Lesern des Blogs wünsche ich besinnliche und frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.<br/><br/>Hans.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>O Tannenbaum, O Tannenbaum, ...</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/o-tannenbaum-o-tannenbaum.html</link>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 12:49:28 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/o-tannenbaum-o-tannenbaum.html</guid>
				<description><![CDATA[Die Weihnachtszeit war die schönste der Überraschungen.<br/><br/>Meine siebenjährige Tochter ging 1962 in die zweite Klasse, da wurde schon alles für das Fest vorbereitet. Basteln und singen für das Weihnachtsfest. Alles sollte so schön werden.<br/><br/>Wir zu Hause wollten der Tochter die Bescherung am Heiligen Abend festlich gestalten und hatten die ganze Verwandtschaft für den Tag eingeladen.<br/><br/>Am Heiligen Abend waren Omas, Onkeln und Tanten anwesend, sie freuten sich alle, mit der Kleinen das Fest zu feiern.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/o-tannenbaum-o-tannenbaum.html" title="O Tannenbaum, O Tannenbaum, ...">O Tannenbaum weiterlesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Weihnachtszeit war die schönste der Überraschungen.<br/><br/>Meine siebenjährige Tochter ging 1962 in die zweite Klasse, da wurde schon alles für das Fest vorbereitet. Basteln und singen für das Weihnachtsfest. Alles sollte so schön werden.<br/><br/>Wir zu Hause wollten der Tochter die Bescherung am Heiligen Abend festlich gestalten und hatten die ganze Verwandtschaft für den Tag eingeladen.<br/><br/>Am Heiligen Abend waren Omas, Onkeln und Tanten anwesend, sie freuten sich alle, mit der Kleinen das Fest zu feiern.<br/><br/>Die Bescherung fand statt, alle sahen die strahlenden Kinderaugen, als die Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet wurden. Die Geschenke wurden verteilt und man sah nur freudige Gesichter.<br/><br/>Mach der Bescherung wurden Weihnachtslieder angestimmt. Nach einigen Liedern kam das Lied "O Tanenbaum, O Tannenbaum" - bis zur 2. Strophe ging alles gut <i>"O Tannenbaum du kannst mir sehr gefallen"</i> ... bei uns um Ruhrpott wurde aber immer gesungen ... <i>"Du kannst MICH sehr gefallen"</i>. Als wir das sangen, da stand die Kleine auf und sagte so laut, daß es das Singen übertönte <i>"Das heisst</i> <strong>mir</strong> <i>und nicht</i> <strong>mich"</strong>.<br/><br/>Von da ab war Stille Nacht.<br/><br/>In den späteren Jahren wurde zu Weihnachten mit der Verwandtschaft nicht mehr gesungen sondern es wurden Weihnachtsplatten abgespielt. Schade. <br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Unser Hausarzt</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/unser-hausarzt.html</link>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 07:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Castrop-Rauxel</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/unser-hausarzt.html</guid>
				<description><![CDATA[1947 gab es noch keine freie Arztwahl. Die Ruhrknappschaft hatte das Ruhrgebiet in Sprengel eingeteilt in denen jeweils ein Revierarzt die darin wohnenden Bergleute mit ihren Familien versorgte.<br/><br/>Im Herbst 1947 war meine jüngere Schwester erkrankt und wir mussten Sonntags einen Arzt haben. Da es damals noch keine Notfallpraxis wie heute gab, musste unser Revierarzt den Hausbesuch machen. Der hatte sich gerade erst als Flüchtling in Castrop niedergelassen und eine neue Praxis aufgemacht.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/unser-hausarzt.html" title="Unser Hausarzt">Mehr zum Hausarzt lesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[1947 gab es noch keine freie Arztwahl. Die Ruhrknappschaft hatte das Ruhrgebiet in Sprengel eingeteilt in denen jeweils ein Revierarzt die darin wohnenden Bergleute mit ihren Familien versorgte.<br/><br/>Im Herbst 1947 war meine jüngere Schwester erkrankt und wir mussten Sonntags einen Arzt haben. Da es damals noch keine Notfallpraxis wie heute gab, musste unser Revierarzt den Hausbesuch machen. Der hatte sich gerade erst als Flüchtling in Castrop niedergelassen und eine neue Praxis aufgemacht.<br/><br/>Er machte am Sonntagmittag, da er kein Auto hatte, den Hausbesuch mit dem Fahrrad. Nach dem er meine Schwester versorgt hatte, kam er in die Küche um am Küchentisch ein Rezept zu schreiben.<br/><br/>Meine Mutter war mit der Zubereitung des Essens beschäftigt. Als Bergmann bekam man damals "Schwerstarbeiter Lebensmittelkarten" - es gab daher bei uns immer kräftige und gute Hausmannskost.<br/><br/>Der Arzt fragte meine Mutter, was sie kochen würde, es riecht so lecker. Es gab Möhreneintopf mit Räucherspeck und die Einladung zum Mittagessen nahm er dankend an.<br/><br/>Als er seinen Mantel auszog, sah meine Mutter, daß das Futter im Saum ganz aufgerissen war. Mit Nadel und Garn hat sie den Schaden schnell behoben.<br/><br/>Er war ein guter Arzt. Später, als es dann die freie Arztwahl gab, war er auch noch lange Jahre unser Hausarzt.<br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Die Halbstarken</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/die-halbstarken.html</link>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 09:34:42 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Castrop-Rauxel</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/die-halbstarken.html</guid>
				<description><![CDATA[Nach dem Steinekippen kam ich Ende 1946 im Rahmen meiner Ausbildung als Bergfremder auf Victor 3/4 in die Förderrung zum Blindschacht in Revier vier.<br/><br/>Mit meinen Kumpels dort, Egon, Ewald, Günter und Janusch, schloss ich schnell Freundschaft. Da hatten sich die richtigen fünf Halbstarken gefunden.<br/><br/>Wenn es am Sonntag zum Tanz ging, trafen wir fünf uns immer zum fröhlichen Beisammensein bei Rombeck in Rauxel.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/die-halbstarken.html" title="Die Halbstarken">Mehr von den Halbstarken lesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nach dem Steinekippen kam ich Ende 1946 im Rahmen meiner Ausbildung als Bergfremder auf Victor 3/4 in die Förderrung zum Blindschacht in Revier vier.<br/><br/>Mit meinen Kumpels dort, Egon, Ewald, Günter und Janusch, schloss ich schnell Freundschaft. Da hatten sich die richtigen fünf Halbstarken gefunden.<br/><br/>Wenn es am Sonntag zum Tanz ging, trafen wir fünf uns immer zum fröhlichen Beisammensein bei Rombeck in Rauxel.<br/><br/>Unser Thema Nummer eins waren aber nicht die Mädchen, sondern, was wurde geraucht. Jeder zeigte erstmal seine Tabakwaren, da war alles mögliche wie z.B. Gartenstolz, Pfälzertabak, Krüllschnitt und Machorka vertreten. Ich rauchte Pfeife, da passte alles rein.<br/><br/>Die Mädchen saßen links von der  Musik  (die Kapelle Gunter Huse mit seinen Mannen) wir Jungens rechts. Sobald die Kapelle einsetzte, gab es ein laufen über die Tanzfläche um zu den Mädchen zu kommen und sie zum Tanz aufzufordern. Wer da nicht schnell genug war, ging leer aus.<br/><br/>Günter hatte ein bestimmtes Mädchen im "Auge", aber da war ein Fremder der ihm an dem Abend immer zuvor kam, weil er näher an dem Mädchen saß. Günter war sauer. Er, ein bekannter Boxer aus Habinghorst, musste zu sehen wie ein anderer mit seiner Perle tanzte.<br/><br/>In einer Tanzpause gings mal raus (natürlich alle fünf Halbstarken zusammen) auf die Toilette, um das Plörrebier wegzubringen. Auf dem Klo trafen wir den Fremden wieder. Günter sprach ihn an und fragte <i>"Kennst du mich?"</i>. Als der Fremde verneinte schlug Günter mit einem linken Haken zu und sagte dann <i>"Jetzt kennst Du mich."</i> Von da an tanzte nur noch Günter mit seiner Perle.<br/>Er hat sie dann später geheiratet.<br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kartoffelferien 1940</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/kartoffelferien-1940.html</link>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 11:36:31 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Castrop-Rauxel</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/kartoffelferien-1940.html</guid>
				<description><![CDATA[1940 waren die meisten Männer in den Krieg eingezogen und fehlten für die Arbeit zu Hause. Daher durften wir Schulkinder in den Herbstferien den Bauern bei der Kartoffelernte helfen.<br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/kartoffelferien-1940.html" title="Kartoffelferien 1940">Kartoffelferien weiter lesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[1940 waren die meisten Männer in den Krieg eingezogen und fehlten für die Arbeit zu Hause.<br/><br/>Daher durften wir Schulkinder in den Herbstferien den Bauern bei der Kartoffelernte helfen. Lebensmittel waren rationiert, man bekam nur soviel, wie auf der Lebensmittelkarte stand. Die Kartoffelernte war immer ein schönes Zubrot für Mutters Küche.<br/><br/>Ich ging in Obercastrop zur Schule, mein Schulbanknachbar war der Sohn eines Landwirtes von der Bochumer Straße. Der nahm mich in den Ferien mit auf den väterlichen Hof zur Kartoffelernte.<br/><br/>Auf dem Feld wurden wir in Reihen eingeteilt. Nach dem die Rodemaschine die Kartoffeln ausgeworfen hatte, mussten wir elfjährigen Kinder die auf der Erde liegenden Kartoffeln in Körben einsammeln, die dann die älteren Kinder zu den Erntewagen trugen. So ging es den ganzen Tag.<br/><br/>In der Mittagspause brachte die Bäuerin Hausmacherwurstbrote und Milch für uns Kinder und wir liessen es uns  schmecken.<br/><br/>Immer wenn das Feld abgeerntet war, durften wir Kinder nachher noch mit Hacke und Korb nachstoppeln, da gab es immer noch ein paar Kartoffeln, die die Maschine nicht aus der Erde ausgeworfen hatte und die wir dann für uns nach Hause mitnehmen konnten.<br/><br/>Bei meiner Mutter gab es dann ein Fest mit Reibeplätzchen ("Kartoffelpuffer") von selbst geernteten Kartoffeln.<br/><br/>Es war eine sehr anstrengende Arbeit. Für eine ganze Woche Mitarbeit bei der Ernte gab es einen halben Sack Kartoffeln für den Winter als Lohn.<br/><br/>Deswegen hiessen die Herbstferien zu meiner Schulzeit "Kartoffelferien".<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Sommerurlaub 1976</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/sommerurlaub-1976.html</link>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 07:26:14 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/sommerurlaub-1976.html</guid>
				<description><![CDATA[Nachdem meine Familie und ich ein paar verregnete Sommer an der Nordsee hinter uns hatten, wollten wir mal wieder in den Süden und hatten unseren Sommerurlaub 1976 in Rumänien an der Schwarzmeerküste gebucht. <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/sommerurlaub-1976.html" title="Sommerurlaub 1976">Weiterlesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nachdem meine Familie und ich ein paar verregnete Sommer an der Nordsee hinter uns hatten, wollten wir mal wieder in den Süden und hatten unseren Sommerurlaub 1976 in Rumänien an der Schwarzmeerküste gebucht.<br/><br/>Die Rumänische Landeswährung war das Leu, in Rumänien war der offizielle Wechselkurs 1:4, d.h. für eine DM gab es 4 Lei.<br/><br/>Wenn man aber bereits in Deutschland DM gegen Lei eintauschte, bekam man für eine DM 14 Lei, als dreieinhalb mal so viel, wie der "offizielle" Wechselkurs.<br/><br/>Es war nur ein kleiner Haken an der Sache: Rumänen war Teil des Ostblockes und hatte Devisenmangel, weshalb möglichst viel "West-Geld" ins Land gelangen sollte. Daher war es strengstens verboten Lei nach Rumänien einzuführen.<br/><br/>Was also tun wenn man keine große Urlaubskasse hat? Schmuggeln?<br/><br/>Meine Frau war unsicher, ob sowas gut geht. Ich war da anders, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also übernahm ich die Aufgabe, das Geld zu verstecken.<br/><br/>Die Wochen vergingen, der Urlaub rückte näher und wir freuten uns auf den Urlaub. Das Geld war ganz vergessen.<br/><br/>Bei der  Ankunft am Flughafen in Rumänien waren die Kontrollen sehr streng. Es gab Stichproben und jeder vierte musste sich eine Leibesvisite gefallen lasssen. Ich musste in die Kabine zur Kontrolle und wurde restlos durchsucht.<br/><br/>Meine Frau wartete angstvoll und dachte daran, was wohl passiert, wenn sie bei mir das Geld finden. Geht es dann wieder zurück oder muss ich hier in Rumänien in den Knast?<br/><br/>Entspannt kam ich wieder aus der Kabine heraus. Wir fuhren mit dem Urlaubsbus nach Mangalia/Jupiter. Während der ganzen Busfahrt traute sie sich nicht zu fragen. Erst als wir im Hotel in unserem Zimmer waren fragte sie, wo ich das Geld versteckt hatte.<br/><br/>Als ich ihr erklärte, das Geld sei im Innenfutter ihrer Handtasche versteckt, war sie erstmal sprachlos und wir hatten am Anfang ein kleine  "Funkstille"...<br/><br/>Mit fast 3000 Lei verbrachten wir dann noch einen tollen Urlaub.  Das Wetter war super und wir konnten viele Ausflüge machen und essen und trinken was wir wollten, denn es war für uns alles bezahlbar.<br/><br/>Nach 14 Tagen hatten wir zum Ende des Urlaubs immer noch viele Lei über.  Die Lei wieder mit nach Hause nehmen hatte keinen Sinn, der Rückwechselkurs war zu schlecht. Daher ging es dann mit vielen folkloristischen Stickereien und kunstvollen Holzschnitzereien in unseren Koffern wieder nach Hause, die wir mit unseren restlichen Lei gekauft haben.<br/><br/>Ein wunderschönes handgeschnitztes Schachspiel lebt heute noch und erinnert an diesen prima Urlaub an der Schwarzmeerküste.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Hartes Brot</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/hartes-brot.html</link>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 11:28:34 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/hartes-brot.html</guid>
				<description><![CDATA["Hartes Brot", dieser Ausspruch hat mich ein Leben lang begleitet.<br/><br/>Ich denke an die Zeit, als ich 1945 auf der <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/meine_heimkehr.html" title="Meine Heimkehr">"Heimkehr" zu meiner Familie in Oberfranken</a>, gehungert habe, wie ich als 16 jähriger mit den Holzarbeitern in den Forst ging, <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/meine-erste-nachkriegsweihnacht.html" title="Meine erste Nachkriegsweihnacht">um Holz zu schlagen für ein paar Flaschen Bier und Hummelfiguren, die ich dann bei den Amerikanern gegen Nahrungsmittel eintauschte</a>, damit die Familie was zu Essen bekam.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/hartes-brot.html" title="Hartes Brot"> "Hartes Brot" weiterlesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA["Hartes Brot", dieser Ausspruch hat mich ein Leben lang begleitet.<br/><br/>Ich denke an die Zeit, als ich 1945 auf der <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/meine_heimkehr.html" title="Meine Heimkehr">"Heimkehr" zu meiner Familie in Oberfranken</a>, gehungert habe, wie ich als 16 jähriger mit den Holzarbeitern in den Forst ging, <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/meine-erste-nachkriegsweihnacht.html" title="Meine erste Nachkriegsweihnacht">um Holz zu schlagen für ein paar Flaschen Bier und Hummelfiguren, die ich dann bei den Amerikanern gegen Nahrungsmittel eintauschte</a>, damit die Familie was zu Essen bekam.<br/><br/>Heute brauche ich keinen Hunger mehr zu haben, und kaufe aber doch nicht mehr Lebensmittel ein, wie ich brauche.<br/><br/>Jetzt sehe ich im Fernsehen, wie einwandfreie Lebensmittel in den Müll wandern. Hat man denn keine Achtung mehr vor Nahrungsmitteln und den Erzeugnissen von "Mutter Natur"?<br/><br/>Wenn Besucher im Stadtgarten das Frühstück, dass sie sich bei der Caritas-Suppenküche kurz vorher geholt haben, an die Enten verfüttern, muss ich sagen, die haben wohl nie wirklich Hunger erlebt.<br/><br/>Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft die nicht daran denkt, dass in unserer Welt immer noch Menschen verhungern.<br/><br/>Es gibt kein hartes Brot, denn Brot zu haben ist nicht hart.<br/>Kein Brot zu haben ist hart.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Die Polizei  Dein Freund und Helfer</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/die-polizei-dein-freund-und-helfer.html</link>
		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 19:03:34 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Castrop-Rauxel</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/die-polizei-dein-freund-und-helfer.html</guid>
				<description><![CDATA[In den Medien ist im Augenblick zu sehen und zu hören, wie unsere Polizei mit Respektlosigkeit angegangen wird. Der Satz <strong>"Die Polizei Dein Freund und Helfer"</strong> hat für einige keine Gültigkeit mehr. Mein Freund und Helfer war sie mehr als einmal.  ... <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/die-polizei-dein-freund-und-helfer.html" title="Die Polizei  Dein Freund und Helfer">Ganze Geschichte lesen ...</a>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In den Medien ist im Augenblick zu sehen und zu hören, wie unsere Polizei mit Respektlosigkeit angegangen wird. Der Satz <strong>"Die Polizei Dein Freund und Helfer"</strong> hat für einige keine Gültigkeit mehr.<br/><br/>Mein Freund und Helfer war sie mehr als einmal. Als Beispiel fällt mir dazu folgendes Erlebnis ein: Ich hatte Nachtschicht, meine Frau war berufstätig und meine dreijährige Tochter wurde von ihrer Oma betreut.<br/><br/>Morgens fuhren Oma und meine Tocher mit dem Bus in die Stadt um Kleinigkeiten einzukaufen. Als sie nach dem Einkauf auf dem Nachhauseweg wieder zum Busbahnhof gingen, lief meine Tocher vor zum Bus und stieg ein.<br/><br/>Der Bus fuhr los. Ohne die Oma, die nicht so schnell hinterherkam.<br/><br/>Als Oma verzweifelt dem losfahrenden Bus hinterhersah, bemerkte sie dann zu ihrem entsetzen auch noch, dass meine Tochter in den falschen Bus, den nach Herne, eingestiegen war.<br/><br/>Gegen 11 Uhr morgens wurde ich geweckt. Ich ging zur Tür, draussen stand die Polizei mit meiner Tochter. Ich wusste da noch nicht, was los war. Die Polizisten erzählten mir dann, dass meine Tochter in Herne vom Busfahrer der Polizei übergeben worden war.<br/><br/>Da wir meiner Tochter beigebracht hatten, dass sie keine Angst vor der Polizei zu haben braucht und sie auch ihren Namen und ihre Adresse auswenig gelernt hatte, war es für die Polizei ein leichtes, sie nach Hause zu bringen.<br/><br/>Jetzt ging es an die Suche der Oma.<br/><br/>Sie war immer noch am Busbahnhof und befragte jeden Busfahrer nach einem kleinem Mädchen. Ich konnte sie endlich beruhigen und wir waren froh, dass alles so gut ausgegangen ist.<br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Weiter gehts ...</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/weiter-gehts.html</link>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 13:21:10 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/weiter-gehts.html</guid>
				<description><![CDATA[Hallo liebe Leser,<br/><br/>aus familiären und gesundheitlichen Gründen habe ich die letzten 8 Monate nicht schreiben können. Ab jetzt werde ich wieder  von Zeit zu  Zeit neue Geschichten ins Blog setzen und bedanke mich für Eure Ausdauer und Geduld.<br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Hallo liebe Leser,<br/><br/>aus familiären und gesundheitlichen Gründen habe ich die letzten 8 Monate nicht schreiben können. Ab jetzt werde ich wieder  von Zeit zu  Zeit neue Geschichten ins Blog setzen und bedanke mich für Eure Ausdauer und Geduld.<br/><br/><br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Alles Gute für 2011</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/alles-gute-fuer-2011.html</link>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 10:16:51 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/alles-gute-fuer-2011.html</guid>
				<description><![CDATA[Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2011.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2011.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Ein Weihnachtsgeschenk</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/ein-weihnachtsgeschenk.html</link>
		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 07:36:13 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/ein-weihnachtsgeschenk.html</guid>
				<description><![CDATA[Als mein erster Enkel geboren wurde und meine Tochter nach einiger Zeit wieder ihrem Beruf nachging, war der Kleine täglich bei meiner Frau und mir.<br/><br/>Als dreijähriger ging er immer mit mir spazieren. Unser Gang durch den Stadtgarten, anschließend in die Castroper Innenstadt, war eine tägliche Selbstverständlichkeit.<br/><br/>Mit sechs Jahren wurde er eingeschult. Von da an war er nicht mehr täglich bei uns und fehlte mir sehr.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/ein-weihnachtsgeschenk.html" title="Ein Weihnachtsgeschenk">Ein Weihnachtsgeschenk weiter lesen</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Als mein erster Enkel geboren wurde und meine Tochter nach einiger Zeit wieder ihrem Beruf nachging, war der Kleine täglich bei meiner Frau und mir.<br/><br/>Als dreijähriger ging er immer mit mir spazieren. Unser Gang durch den Stadtgarten, anschließend in die Castroper Innenstadt, war eine tägliche Selbstverständlichkeit.<br/><br/>Er kannte mit der Zeit alle meine Rentnerkollegen, die wir dabei trafen, mit Vornamen. In der Innenstadt war ein Würstchenstand, da konnte er nicht vorbei gehen ohne eine Wurst zu essen. Beate, die Wurstverkäuferin, wartete schon immer auf uns - und wenn er nicht kam glaubte sie es sei etwas passiert.<br/><br/>Mit sechs Jahren wurde er eingeschult. Von da an war er nicht mehr täglich bei uns und fehlte mir sehr.<br/><br/>Eines Tages sagte ich dem Steppke: <i>"Du kommst jetzt so selten zum Opa, du fehlst mir sehr."</i><br/><br/>Weihnachten darauf schenkte er mir eine Kaffetasse mit seinem Bild und sagte: <i>"Opa jetzt hast du mich jeden Morgen beim Frühstück vor Augen."</i> Ich war überrascht und freute mich.<br/><br/>Die Tasse habe ich heute noch, sie war ein schönes Weihnachtsgeschenk.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Meine erste Nachkriegsweihnacht</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/meine-erste-nachkriegsweihnacht.html</link>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 07:16:21 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/meine-erste-nachkriegsweihnacht.html</guid>
				<description><![CDATA[1945 hatte ich nach Kriegsende meine Mutter, meine Geschwister und die Schwester meiner Mutter mit ihren kleinen Kindern nach langer Suche wieder gefunden (siehe "<a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/meine_heimkehr.html" title="Meine Heimkehr">Meine Heimkehr</a>").<br/><br/>In einem Dorf bei Coburg waren sie  in einem Saal einer Gaststätte als Flüchtlinge untergebracht.<br/><br/>Das wichtigste war jetzt, die Grossfamilie mit Essen zu versorgen. Betteln bei den Bauern des Dorfes um ein paar Kartoffeln oder Brot war dabei normal.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/meine-erste-nachkriegsweihnacht.html" title="Meine erste Nachkriegsweihnacht"> Meine erste Nachkriegsweihnacht weitlerlesen</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[1945 hatte ich nach Kriegsende meine Mutter, meine Geschwister und die Schwester meiner Mutter mit ihren kleinen Kindern nach langer Suche wieder gefunden (siehe "<a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/meine_heimkehr.html" title="Meine Heimkehr">Meine Heimkehr</a>").<br/><br/>In einem Dorf bei Coburg waren sie  in einem Saal einer Gaststätte als Flüchtlinge untergebracht.<br/><br/>Das wichtigste war jetzt, die Grossfamilie mit Essen zu versorgen. Betteln bei den Bauern des Dorfes um ein paar Kartoffeln oder Brot war dabei normal.<br/><br/>Ich bekam nach einigen Tagen Arbeit im Wald beim Förster und wurde mit Deputat entlohnt das ich gegen Lebensmittel tauschen konnte.<br/><br/>Meine Mutter  hatte in der Gaststätte ein Kartenspiel gefunden und fing bei den anderen Flüchtlingsfrauen an, Karten zu legen. Ich wusste gar nicht, daß sie das kann und sie erzählte mir, sie hätte es als junges Mädchen bei einer Zigeunerin in Beuthen o/s gelernt.<br/><br/>Mit der Zeit machte es im Dorf die Runde und sie wurde von den Dorffrauen zum Kartenlegen eingeladen. Als einige der Vorrausagen, die meine Mutter machte, auch noch zutrafen wurde die Kundschaft immer grösser. Selbst aus den Nachbardörfern kamen Frauen um sich die Zukunft durch das Kartenlegen vorraussagen zu lassen.<br/><br/>Alles was an guten Lebensmittel während des Krieges nicht zu bekommen war, weil die Bauern es für sich behalten wollten, hatten wir jetzt. Mit allen anderen Flüchtlingen des Hauses bereiteten wir damit ein feines Weihnachtessen.<br/><br/>Für mich war das seit langer Zeit die schönste Weihnacht.<br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Onkel Alois</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/onkel-alois.html</link>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 10:25:08 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/onkel-alois.html</guid>
				<description><![CDATA[Der jüngste Bruder meiner Mutter wurde 1944 als siebzehnjähriger nach Russland in den Krieg eingezogen.<br/><br/>Wir hatten seit dem nicht mehr von ihm gehört, bis er unerwartet im Herbst 1947 bei uns uns Castrop vor unserer Tür stand.<br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/onkel-alois.html" title="Onkel Alois">Mehr über Onkel Alois lesen...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der jüngste Bruder meiner Mutter wurde 1944 als siebzehnjähriger nach Russland in den Krieg eingezogen.<br/><br/>Wir hatten seit dem nicht mehr von ihm gehört, bis er unerwartet im Herbst 1947 bei uns uns Castrop vor unserer Tür stand.<br/><br/>Wir waren die einzigen der Familie, die nach dem Krieg wieder an ihren alten Wohnort zurück gekehrt waren. Das war sein Glück , so hatte er jemanden, und konnte er bei uns bleiben.<br/><br/>Als Russlandheimkehrer wurde er vom Heimkehrerverband soweit versorgt.<br/><br/>Ich hatte jetzt einen Onkel, der nur drei Jahre älter war als ich. Er war vom Krieg und der Gefangenschaft gezeichnet und immer ausgehungert. Wenn ich von der Schicht kam, saß er bereits am Esstisch und sagte, noch bevor ich zu essen anfing <i>"Hans, wenn du nicht mehr essen willst, dann ess' ich weiter"</i>. Manchmal war ich dadurch schon satt und habe ihm mein ganzes Essen überlassen.<br/><br/>Wenn ich zum Wochenende mit meinen Kumpels ausging, war er nun immer mit dabei, denn er musste lernen wieder in Gesellschaft zu sein (und mit Frauen auszugehen). Das klappte so halbwegs und mit der Zeit  hatte er sich einen eigenen Bekanntenkreis geschaffen.<br/><br/>Er lernte dann nach einiger Zeit eine Frau aus Stralsund kennen, mit der er dann später nach (Mecklenburg-)Vorpommern ging.<br/><br/>Mecklenburg-Vorpommern war ja Teil der DDR und deswegen hörten wir dann nur noch ganz selten telefonisch oder per Brief von ihm. Und über die Jahre riss der Kontakt ganz ab.<br/><br/>1993, als ich wieder mal auf der Kieler-Woche war, zusammen mit Django,  liessen wir es uns Abends nach dem Segeln auf der Kiellienie mit internationalen Spezialitäten, Wein und Musik gut gehen.<br/><br/>In der Nähe unseres Sitzplatzes war ein Stand mit Ostseefisch aus Stralsund. Die Stimme des Verkäufers schallte zu uns herüber, sie kam mir sehr bekannt vor.<br/><br/>Ich ging zu dem Stand um zu sehen, ob es ein Bekannter war. Es war Onkel Alois. Wir haben uns sehr über das Wiedersehen gefreut, blieben ab da in Kontakt und haben uns auch einige Male auf der Kieler Woche wiedergetroffen.<br/><br/>2002 verstarb der Onkel. Seine Familie kannte ich nur durchs Telefon. Schade.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Warst Du auch bei Maria?</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/bergbau/warst-du-auch-bei-maria.html</link>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 07:18:23 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Bergbau</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/bergbau/warst-du-auch-bei-maria.html</guid>
				<description><![CDATA[1976 hatten wir auf Erin eine jugoslawische Firma, die für uns als Subkontraktor arbeitete und uns auf Erin jugoslawische Bergleute überliess. (...) Als aber nach einigen Monaten die Leistung und Pünklichkeit nachliessen, sprachen unsere Steiger die Drittelführer darauf an und bekamen als Antwort: <i>"Einige gehen zu oft zu Maria."</i>. <br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/bergbau/warst-du-auch-bei-maria.html" title="Warst Du auch bei Maria?">Mehr über Maria lesen ...</a><br/><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[1976 hatten wir auf Erin eine jugoslawische Firma, die für uns als Subkontraktor arbeitete und uns auf Erin jugoslawische Bergleute überliess.<br/><br/>Die Gruppe wurde komplett mit ihren eigenen Drittelführern im Ortsvortrieb eingesetzt, sie wurden nur von unseren Steigern befahren (d.h. beaufsichtigt). In Bochum-Gehrte hatten wir für sie ein Heim angemietet, in dem sie untergebracht waren. Im Urlaub fuhren sie immer nach Hause und wenn sie zurückkamen, brachten sie einen Liter Slibowitz als Dankeschön für die Buchhaltung mit, da wir für sie den Schichtenzettel und die Löhne machten und auch schon mal beim Ausfüllen von Formularen halfen.<br/><br/>Als aber nach einigen Monaten die Leistung und Pünklichkeit nachliessen, sprachen unsere Steiger die Drittelführer darauf an und bekamen als Antwort: <i>"Einige gehen zu oft zu Maria."</i>.<br/><br/>Wir hatten Verständnis dafür. So ganz ohne Frau und so weit von zu Hause weg, da kann es vorkommen, daß einige ins Bordell nach Bochum fahren. Es sollte aber nicht die Arbeit beeinträchtigen.<br/><br/>Eines morgens kam ein jugoslawischer Kumpel wieder zu spät zur Arbeit und kam ins Büro um sich zu entschuldigen, da fragte ich ihn: <i>"Warst du auch bei Maria?"</i> Er anwortete: <i>"Ich bin Maria."</i>.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Die Flaschenkinder</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/die-flaschenkinder.html</link>
		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 07:12:33 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Castrop-Rauxel</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/die-flaschenkinder.html</guid>
				<description><![CDATA[Im Mai 1933 fuhr mein Vater mit dem Fahrrad ins Münsterland um bei den Bauern zu arbeiten. An einem Samstag brachte ein kleines lebendes Schweinchen in seinem Rucksack mit. Es wurde erstmal in unsere Zinkwanne gesteckt, denn wir hatten keine andere Möglichkeit, ...<br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/die-flaschenkinder.html" title="Die Flaschenkinder">Alles lesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Bis Anfang 1933 arbeitete mein Vater am Aufbau des Stadtgartens in Castrop, danach war er wieder arbeitslos. Bei uns zu Hause war dann wieder "Schmalhans Küchenmeister" (wenig zu essen) angesagt.<br/><br/>Meine Eltern waren immer bemüht uns Kinder (meine 2 jährige Schwester und mich)  satt zu kriegen, aber an Arbeit in Wohnortnähe war nicht zu denken, denn die Arbeitslosigkeit war viel zu gross, es gab 6 Millionen Arbeitslose.<br/><br/>Im Mai 1933 fuhr mein Vater deswegen mit dem Fahrrad ins Münsterland, um bei den Bauern seine Arbeitskraft anzubieten. Es klappte, bei einem Bauern konnte er in der Woche als Erntehelfer arbeiten. Am Wochenende kam er dann nach Hause und brachte dann immer leckeres Essbares mit.<br/><br/>Als der Sommer aber zu Ende ging, war damit Schluss. An einem Samstag kam er mit seinem Fahrrad aus dem Münsterland und brachte ein kleines lebendes Schweinchen in seinem Rucksack mit. Es wurde erstmal in unsere Zinkwanne gesteckt, denn wir hatten keine andere Möglichkeit, das Schweinchen zu halten.<br/><br/>Mein Opa väterlicherseits hatte einen Stall mit Garten, wo Hühner und Tauben waren. Das Ferkel kam zum Opa, da konnte es im Garten frei laufen.<br/><br/>Meine kleine Schwester bekam noch die Milchflasche, die sie immer mitnahm wenn wir zu Opas Garten gingen. Einmal, als sie mit dem Schweinchen spielte, hielt sie ihre Flasche so, daß das Ferkel an den Nuckel der Flasche kam. Das Schweinchen saugte sofort an der Flasche. Meine Schwester war erschrocken und wollte die Flasche wegziehen, aber das Ferkel hielt fest und saugte weiter.<br/><br/>Von da an  hatten wir zwei "Flaschenkinder". Immer wenn meine Schwester zum Schweinchen ging, hatte sie zwei Flaschen mit, ihre eigene Flasche und eine für das Ferkel. Es war eine Freude das Schauspiel der zwei Trinker anzuschauen.<br/><br/>Bis kurz vor Weihnachten war das Schwein bereits so gross geworden,daß es abgegeben werden musste. Wir haben es an einen Bauern in Obercastrop verkauft und hatten damit Geld für Weihnachten.<br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>West-Ost Wirtschaftskreislauf</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/west-ost-wirtschaftskreislauf.html</link>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 10:41:45 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/west-ost-wirtschaftskreislauf.html</guid>
				<description><![CDATA[An meinem Tisch im Frühstücksraum saß ein Leidensgenosse aus Halle an der Saale, der immer sehr elegant gekleidet war. Am Sonntag erschien er zum Frühstück besonders gut gekleidet und trug  eine handgemalte Seidenkrawatte.<br/><br/>Als ich mir so die Krawatte ansah, kam mir das Motiv irgendwie bekannt vor, ich wollte ihn aber nicht direkt darauf ansprechen. Also fragte ich erstmal ein paar "Eckdaten" ab.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/west-ost-wirtschaftskreislauf.html" title="West-Ost Wirtschaftskreislauf">Alles lesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Im Frühjahr 2000  bekam ich ein künstliches Kniegelenk. Nach dem Krankenhausaufenthalt ging ich in eine Rehamassnahme nach Bad Eilsen.<br/><br/>An meinem Tisch im Frühstücksraum saß dort ein Leidensgenosse aus Halle an der Saale, der immer sehr elegant gekleidet war. Am Sonntag erschien er zum Frühstück besonders gut gekleidet und trug  eine handgemalte Seidenkrawatte.<br/><br/>Als ich mir so die Krawatte ansah, kam mir das Motiv irgendwie bekannt vor, ich wollte ihn aber nicht direkt darauf ansprechen. Also fragte ich erstmal ein paar "Eckdaten" ab.<br/><br/>"Warst Du schonmal auf Gran Canaria?" - Er bejahte, dort war vor Jahren sein erster "Westurlaub" nach der Wende gewesen.<br/><br/>"Hast Du da auf Gran-Canaria die Krawatte gekauft?" - "Ja".<br/><br/>Jetzt war ich mir fast sicher, daß ich die Krawatte gemalt hatte und bat ihn, sie mal umzudrehen. Denn ich hatte ja in meinen gemalten Krawatten auf der Rückseite immer meine Initialen "H.F." hinterlassen.<br/><br/>Es drehte die Krawatte um und richtig - da waren meine Initialen in meiner Handschrift.<br/><br/>Er war erstaunt, daß da meine Initialen waren und ich musste ihm die ganze Geschichte erzählen.<br/><br/>Das war unser Wirtschaftskreislauf "im Kleinen".  Von Castrop über Gran-Canaria nach Halle.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Noch mehr Krawatten für Gran Canaria</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/noch-mehr-krawatten-fuer-gran-canaria.html</link>
		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 10:45:10 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/noch-mehr-krawatten-fuer-gran-canaria.html</guid>
				<description><![CDATA[Paco, der Wirt von Gran Canaria, dem ich im März 1991 alle von mir gemaltem Krawatten verkauft hatte, rief bei mir an. Er wollte noch mehr Krawatten und wollte wissen, wann ich wieder nach Gran Canaria kommen würde. Ich wusste es zwar nicht, aber malte erstmal fleißig weiter. Paco rief immer wieder an und drängte. <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/noch-mehr-krawatten-fuer-gran-canaria.html" title="Noch mehr Krawatten für Gran Canaria">Weiterlesen...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Paco, der Wirt von Gran Canaria, dem ich im März 1991 alle von mir gemaltem Krawatten verkauft hatte, rief bei mir an. Er wollte noch mehr Krawatten und wollte wissen, wann ich wieder nach Gran Canaria kommen würde.<br/><br/>Ich wusste es zwar nicht, aber malte erstmal fleißig weiter.<br/><br/>Im Sommer 1991 hatte ich sehr viele Krawatten und Tücher fertig, aber wusste, dass es bei mir diesesmal nichts mit einem Sommerurlaub werden würde.<br/><br/>Paco rief aber immer wieder an und drängte.<br/><br/>Ich überlegte, ob ich die Sendung mit der Post schicken sollte, verwarf den Gedanken aber, denn der Zufall kam mir zu Hilfe.<br/><br/>Morgens nach dem täglichen Spaziergang trafen wir Rentner uns in einer Kaffeebude in Castrop. Gustav, ein "Kaffeebruder", erzählte eines morgens, daß er in 14 Tagen nach Playa (del Ingles) auf Gran Canaria fliege.<br/><br/>Ich erzählte Ihm  meine Krawattengeschichte, und bat ihn die Sendung mit zu nehmen und auf Gran Canaria bei Paco abzuliefern. Gustav war eine ehrliche Haut und anfangs war er zögerlich. Ich überzeugte Ihn, daß das keine krumme Tour sei, er könne zusehen, wie ich ich die Sendung einpacke.<br/><br/>Ich gab Gustav die Krawatten und die Visitenkarte von Paco mit und erklärte ihm, wo genau er abliefern musste.<br/><br/>Damach verständigte ich Paco, daß die Sendung kommt.<br/><br/>Gustav traf ich nach 3 Wochen in der Kaffeebude. Er sagte, daß alles gut gelaufen war, und daß er nach der Ablieferung täglich bei Paco im Restaurant einen halben Liter Bier umsonst und den besten Tisch bekam.<br/><br/>Er gab mir einen dicken Brief mit Peseten, die ich bei der Sparkasse eintauschte, das war Geld für den nächsten Urlaub. <br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>81!</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/81.html</link>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 00:00:32 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/81.html</guid>
				<description><![CDATA[Hans,<br/>ich wünsche Dir alles Gute und Liebe zu Deinem 81. Geburtstag.<br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Hans,<br/>ich wünsche Dir alles Gute und Liebe zu Deinem 81. Geburtstag.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Ein paar Bilder</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/ein-paar-bilder.html</link>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 12:08:53 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/ein-paar-bilder.html</guid>
				<description><![CDATA[Ich bin dem Wunsch einiger Blogbesucher nachgekommen, und habe Besitzer der von mir gemalten Bilder angesprochen und um Fotografien der Bilder gebeten. <br/><br/>Die Bilder findet man oben in der Navigation unter dem neuen Punkt "<a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/galerie/index.html" title="Galerie">Galerie</a>". Auf der Galerie-Bilderseite kann man mit den Pfeilen/Dreicken nach rechts um ein Bild weiter (oder mit dem Doppelpfeil bis zum Ende) blättern.<br/><br/>Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, daß diese kleine Auswahl zustande kam und wünsche viel Spaß beim Bildergucken.<br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich bin dem Wunsch einiger Blogbesucher nachgekommen,  und habe Besitzer der von mir gemalten Bilder angesprochen und um Fotografien der Bilder gebeten. <br/><br/>Die Bilder findet man oben in der Navigation unter dem neuen Punkt "<a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/galerie/index.html" title="Galerie">Galerie</a>". Auf der Galerie-Bilderseite kann man mit den Pfeilen/Dreicken nach rechts um ein Bild weiter (oder mit dem Doppelpfeil bis zum Ende) blättern.<br/><br/>Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, daß diese kleine Auswahl zustande kam und wünsche viel Spaß beim Bildergucken.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

