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	<title>Castroper-Geschichten</title>
	<link>http://www.castroper-geschichten.de/</link>
	<description>Castroper-Geschichten</description>
	<pubDate>Sat, 25 May 2013 03:30:31 +0200</pubDate>
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	<language>de</language>
	<copyright>Copyright by </copyright>
	<item>
		<title>Wasser ist unser Leben</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/wasser-ist-unser-leben.html</link>
		<pubDate>Sun, 05 May 2013 14:26:36 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/wasser-ist-unser-leben.html</guid>
				<description><![CDATA[Wir hier in Deutschland haben uns bisher um die zuverlässige Versorgung mit sauberem Wasser eigentlich keine Gedanken gemacht. Wasserhahn auf und es läuft erstklassiges Trinkwasser aus dem Hahn. <br/><br/>Wasserprobleme? Die gibts doch nur in Wüstengebieten. Doch so einfach wie man denkt ist es nicht. <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/wasser-ist-unser-leben.html" title="Wasser ist unser Leben">Weiterlesen ...</a><br/><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In Brüssel will die EU jetzt die Wasserwirtschaft privatisieren. Was hier nicht viele wissen: Es gibt eine handvoll Großkonzerne in Europa, die bereits viel Geld mit dem Betrieb der Wasserversorgung von Städten und Regionen (z.B. in Frankreich) verdienen und die Heerscharen von Lobbyisten in Brüssel bezahlen, um solche Privatisierungspläne für die ganze EU voranzutreiben.<br/><br/>Doch Konzerne an sich haben kein "Gewissen" und Begriffe wie "Verantwortung" und "Moral" kommen höchstens in bunten Werbebroschüren vor. Leidtragende solch einer Privatisierung der Wasserversorung werden die Menschen sein. <br/><br/>Die Wasserversorgung müss aber eine öffentliche Sache bleiben und darf nicht privatisiert werden. Denn Wasser ist unser Leben.<br/><br/>Wir hier in Deutschland haben uns bisher um die zuverlässige Versorgung mit sauberem Wasser eigentlich keine Gedanken gemacht. Wasserhahn auf und es läuft erstklassiges Trinkwasser aus dem Hahn. <br/><br/>Wasserprobleme? Die gibts doch nur in Wüstengebieten. Doch so einfach wie man denkt ist es nicht. Dass wir uns bisher keine Gedanken um unser Trinkwasser machen brauchten liegt an der hohen Qualität der öffentlichen Wasserwerke (bei uns in Castrop ist das Gelsenwasser).<br/><br/>Früher war Wasser auch bei uns ein hohes Gut. Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern, wie sparsam wir z.B. beim Baden waren.<br/><br/>Alle vier Wochen wurde die Wäsche in einer grossen Zinkwanne mit dem Waschbrett gewaschen. <br/><br/>Samstags kam diese Wanne in die Küche. Das Wasser wurde dann im Kessel auf dem Kohleofen heiss gemacht und dann wurden die Kinder, zuerst die Kleinen, danach hintereinander die Grösseren, gebadet.<br/><br/>Zwischendurch wurde immer mal der dreckige "Rahm" vom Badewasser abgeschöpft und heisses Wasser nachgefüllt.<br/><br/>Im Sommer gings in das Freibad im Stadtgarten. Da wurde dann geduscht. Das kalte Wasser war da nicht ganz so kalt, denn das Wasser des Freibades wurde von den Sipenqellen in Obercastrop gespeist und im Vorwärmebecken (dem heutigen Biotop) gefiltert und dort durch die Sonne etwas vorgewärmt.<br/><br/>Unser Geschirr zu Hause wurde in einer Schüssel gespült, in der vorher der Salat für die Familie zubereitet worden war.<br/><br/>So wie damals möchte ich es heute nicht wieder haben, aber darüber nachdenken, wie man sparsamer mit Wasser umgeht, sollten wir Alle.<br/><br/>Denn Wasser ist kostbar und lebensnotwendig.<br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Pferdefleisch? Oder: Was einen Namen hat isst man nicht</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/pferdefleisch-oder-was-einen-namen-hat-isst-man-nicht.html</link>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 12:09:36 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/pferdefleisch-oder-was-einen-namen-hat-isst-man-nicht.html</guid>
				<description><![CDATA[Die Medien sind voll von Berichten über Pferdefleisch in unserem Essen. Ein Skandal?<br/><br/>Ein Betrug ist es natürlich, wenn unsere Nahrungsmittel falsch deklariert und (teures) Rindfleisch durch (preiswertes) Pferdefleisch ersetzt wird. Genau wie jetzt auch bei den Eiern, die nicht als Bioeier hätten deklariert werden dürfen.<br/><br/>Doch prinzipiell ist nichts gegen den Verzehr von Pferdefleisch zu sagen. Es ist gesund, zart und wohlschmeckend.<br/><br/>In meiner Jugendzeit hatten wir hier in Castrop einen Pferdeschlachter auf der Wittenerstrasse gegenüber dem Lokal "Tiehls-Karl". Da gab es Pferdefleisch in allen Zubereitungen.<br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/pferdefleisch-oder-was-einen-namen-hat-isst-man-nicht.html" title="Pferdefleisch? Oder: Was einen Namen hat isst man nicht">Mehr dazu lesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Medien sind voll von Berichten über Pferdefleisch in unserem Essen. Ein Skandal?<br/><br/>Ein Betrug ist es natürlich, wenn unsere Nahrungsmittel falsch deklariert und (teures) Rindfleisch durch (preiswertes) Pferdefleisch ersetzt wird. Genau wie jetzt auch bei den Eiern, die nicht als Bioeier hätten deklariert werden dürfen.<br/><br/>Doch prinzipiell ist nichts gegen den Verzehr von Pferdefleisch zu sagen. Es ist gesund, zart und wohlschmeckend.<br/><br/>In meiner Jugendzeit hatten wir hier in Castrop einen Pferdeschlachter auf der Wittenerstrasse gegenüber dem Lokal "Tiehls-Karl". Da gab es Pferdefleisch in allen Zubereitungen.<br/><br/>Und auf dem Castroper Wochenmarkt waren auch immer zwei Marktstände von Pferdeschlächtern; da war es normal, dass sich da auch die "kleinen Leute" einen Braten für Sonntags erlauben konnten. Denn Pferdefleisch, obwohl nicht schlechter als Rindfleisch, war deutlich preiswerter.<br/><br/>Heute, wo  Pferde eher als Reit- und Nutztiere gesehen werden und für viele Kinder das Pferd als Spielgefährte mit Streichenheiten bedacht wird, und daher die Pferde Namen haben, kann man sie wohl kaum essen.<br/><br/>Meine Erinnerung geht nach 1946 zurück, <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/meine_heimkehr.html" title="Meine Heimkehr">ich hatte nach dem Krieg meine Mutter mit meinen Geschwistern in einem kleinem Dorf in der Nähe von Coburg wieder gefunden</a>.<br/><br/>Eines Tages, kam ich von der Waldarbeit nach Hause, da hatte meine Mutter im Schlafzimmer einen Karton mit Stroh, darin war ein kleines Lämmlein.<br/><br/>Ich fragte sie, woher das ist? Es war ein Dankeschön einer Bäuerin aus dem Dorf fürs Kartenlegen meiner Mutter.<br/><br/>Das Tier lebte in unserer Wohnung, wir spielten damit und streichelten es. Mein kleiner Bruder hatte jetzt eine Freundin und nannte das Lämmchen Susi.<br/><br/>Irgendwann war Susi plötzlich nicht mehr da. Mein kleiner Bruder war traurig und vergass Susi auch lange danach nicht.<br/><br/>Die Zeit verging. Dann stand Ostern vor der Tür. Wir freuten uns auf Ostern, besonders auf Ostereier, denn in der Zeit gab es ja sonst nicht viel zum Freuen.<br/><br/>Am Ostersonntag saßen wir alle am Mittagstisch, als unsere Mutter Stolz den guten Osterbraten auf den Tisch brachte. Wir Kinder sahen mit entsetzen: Es war unser Lämmchen Susi.<br/><br/>Keiner konnte dann noch davon essen.<br/><br/>Ich kann Pferdefleisch essen, aber Lammfleisch esse ich bis heute nicht.<br/>Es erinnert mich an Susi. <br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Der graue Lappen</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/der-graue-lappen.html</link>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2013 11:28:32 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Castrop-Rauxel</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/der-graue-lappen.html</guid>
				<description><![CDATA[Vor 2 Jahren habe ich mir eine Wohnung im Senioren Zentrum am Stadtgarten genommen. Die Stadtnähe gibt mir die Möglichkeit, alles zu Fuss und langsam zu erledigen. Daher stellte sich mir die Frage: Brauche ich jetzt noch ein Auto?<br/><br/>Die Beantwortung dieser Frage wurde mir schneller abgenommen als ich dachte. <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/der-graue-lappen.html" title="Der graue Lappen"> Der graue Lappen weiterlesen...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Vor 2 Jahren habe ich mir eine Wohnung im Senioren Zentrum am Stadtgarten genommen. Die Stadtnähe gibt mir die Möglichkeit, alles zu Fuss und langsam zu erledigen. Daher stellte sich mir die Frage: Brauche ich jetzt noch ein Auto?<br/><br/>Wenn Besorgungen zu machen sind habe ich meine Kinder die mich fahren. Aber so eben mal schnell wo hin, das geht natürlich nicht mehr, es muss schon geplant und abgestimmt werden. Das wichtigste aber ist: Ich habe keine Lust mehr, an diesem hektischen Strassenverkehr teilzunehmen.<br/><br/>Die Beantwortung dieser Frage wurde mir schneller abgenommen als ich dachte.<br/><hr/><div class="textbild" style="width: 200px" ><img border="0" class="wimg" alt="hans-zeitung-unfall.png" src="http://www.castroper-geschichten.de/bilder/hans-zeitung-unfall.png" height="253" width="200"/></div>  Anfang September wurde ich in Castrop mitten auf einem Überweg von einem PKW angefahren und ich landete dabei auf seinem Kühler. Siehe Zeitungs- ausschnitt.<br/><br/>Ich war wegen des Unfalls ein paar Tage im Krankenhaus, da hatte ich Zeit zum nachdenken. Der Unfallfahrer, selbst 79 Jahre, sagte, er habe mich nicht gesehen.<br/><hr/>Ich erinnerte mich an einige brenzlige Situationen im Strassenverkehr in den letzten Jahren, in denen ich der Fahrer war, es aber bisher immer gut ging. Mir war nun klar: Andere und mich in Gefahr bringen wollte ich nicht, also sollte ich selber besser kein Auto mehr steuern.<br/><br/>Ich verschenkte mein Auto an meinem Enkel, der demnächst den Führerschein macht und meinen alten grauen Lappen habe ich eingerahmt über meinen Schreibtisch aufgehängt.<br/><br/>Auf dem  kann man jetzt sehen, wie jung und schön ich früher mal war. <br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Winterfreuden in Castrop</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/winterfreuden-in-castrop.html</link>
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2013 11:17:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Castrop-Rauxel</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/winterfreuden-in-castrop.html</guid>
				<description><![CDATA[Heute bin ich mal wieder über die Rennbahn in Castrop spazieren gegangen. Immer wenn Schnee liegt ist der Hügel der Rennbahn eine Rodelwiese für groß und klein - jung und alt. So auch heute. Eltern mit ihren Kindern im Schnee mit rotgefrorenen Gesichtern, lachend immer wieder den Hügel rauf und mit dem Schlitten wieder runter.<br/><br/>Es war, als wenn die Zeit stehengeblieben wäre.<br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/winterfreuden-in-castrop.html" title="Winterfreuden in Castrop">Winterfreuden in Castrop weiterlesen</a><br/><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Heute bin ich mal wieder über die Rennbahn in Castrop spazieren gegangen. Immer wenn Schnee liegt ist der Hügel der Rennbahn eine Rodelwiese für groß und klein - jung und alt. So auch heute.<br/><br/>Eltern mit ihren Kindern im Schnee mit rotgefrorenen Gesichtern, lachend immer wieder den Hügel rauf und mit dem Schlitten wieder runter.<br/><br/>Es war, als wenn die Zeit stehengeblieben wäre. Denn so war es auch früher, als meine Kinder noch Kinder waren. Wenn Schnee lag, ging es ab zur Rennbahn und dann mit dem Schlitten die Rennwiese herunter.<br/><br/>Wenn im Winter aber mal kein Schnee zum Rodeln lag, gab es andere Dinge, die man draußen machen konnte, wenn man nicht in der Bude hocken wollte.<br/><br/>Als mein Sohn acht Jahre alt war, wollten wir unbedingt mal was draußen in der klirrenden Kälte machen, es war aber kaum Schnee zum Rodeln. Also gingen Vater und Sohn mit Rucksack auf die "Wanderschaft" durch Wälder und Wiesen in Obercastrop.<br/><br/>Im Wagenbruch machten wir auf einer kleinen Schonung am windgeschützten Waldrand Rast. Im Gepäck hatten wir einen kleinen Topf, Brötchen und Würstchen. Im Wald suchten wir nach trockenem Holz und Stöcken und machten damit auf der Wiese ein kleines Lagerfeuer. Aus dem vorbeifliessendem Quellbach füllten wir den Topf mit Wasser, stellten ihn ins Lagerfeuer und machten darin dann die Würstchen heiss. Unseren Durst löschten wir mit Quellwasser aus dem Bach.<br/><br/>Lagerfeuer, heisse Würstchen und Brötchen - es war ein vorzügliches Mahl. Am Lagerfeuer haben wir einige Zeit ausgehalten und uns die Wintersonne auf den Bauch scheinen lassen.<br/><br/>Später dann, als wir wieder loszogen,  haben wir  das Lagerfeuer ausgelöscht, und dann gings mit unserer Taschenlampe in der Dämmerung durch den Wald wieder nach Hause.<br/><br/>Zuhause dann angekommen waren wir total verräuchert, aber glücklich, nach einem wunderschönen Wintertag.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Weihnachtsgrüße</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/weihnachtsgruesse-2012.html</link>
		<pubDate>Mon, 24 Dec 2012 12:50:29 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/weihnachtsgruesse-2012.html</guid>
				<description><![CDATA[Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich eine <i>Frohe Weihnacht</i> und einen <i>Guten Rutsch</i> in das Jahr 2013.<br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich eine <i>Frohe Weihnacht</i> und einen <i>Guten Rutsch</i> in das Jahr 2013.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Das Heimchen</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/das-heimchen.html</link>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2012 10:05:28 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/das-heimchen.html</guid>
				<description><![CDATA[Fast jeden Nachmittag treffen wir Rentner uns im Stadtgarten zum Spaziergang. Beim Spazierengehen kommt man dann auch ans erzählen.<br/><br/>Bei einem dieser Spaziergänge erzählte uns Erich, dass er zu Hause in seiner Wohnung seit ein paar Tagen ein Heimchen hätte, dass ihn mit seinem Zirpen stören würde. Er hätte schon alles mögliche versucht, Schränke und Sessel weggeräumt und dahinter mit dem Staubsauger alles abgesaugt, aber das Heimchen sei nicht zu entdecken.<br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/das-heimchen.html" title="Das Heimchen">Mehr zum Heimchen lesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Fast jeden Nachmittag treffen wir Rentner uns im Stadtgarten zum Spaziergang. Beim Spazierengehen kommt man dann auch ans erzählen.<br/><br/>Bei einem dieser Spaziergänge erzählte uns Erich, dass er zu Hause in seiner Wohnung seit ein paar Tagen ein Heimchen hätte, dass ihn mit seinem Zirpen stören würde. Er hätte schon alles mögliche versucht, Schränke und Sessel weggeräumt und dahinter mit dem Staubsauger alles abgesaugt, aber das Heimchen sei nicht zu entdecken.<br/><br/>Früher, in meiner Jugend, hatten wir auch mal so ein Heimchen in der Wohnung. Das Zirpen konnte einen Wahnsinnig machen. Wir hatten es damals auch gesucht aber nicht gefunden. Wir mussten den Kammerjäger rufen, der dann unsere ganze Wohnung ausgeräuchert und damit das Heimchen auch erlegt hatte. Allerdings hatten wir danach noch wochenlang den Rauchgeruch in der Wohnung.<br/><br/>Erich meinte, das wolle er noch nicht machen und so suchten wir im Internet nach gute Ratschlägen. Beim nächsten Treffen hatten wir eine neue Idee: Mit einer aufgeschnittenen Plastikflasche, die man mit Maggi und Apfelstückchen füllt, solle man das Heimchen fangen.<br/><br/>Erich probierte es ein paar Tage damit aus und stellte es an mehreren Stellen der Wohnung auf. Allerdings ohne Erfolg.<br/><br/>Wir Renter waren ratlos. Was kann man denn da noch machen?<br/><br/>Als Erich dann irgenwann mal wieder auf seine Enkel aufpasste und von seinem Heimchen erzählte, fragte ihn seine Schwiegertocher, ob er Rauchmelder in der Wohnung hätte. Wenn deren Batterien leer werden, würden die sich auch mit einem Piepsen bemerkbar machen.<br/><br/>Als Erich wieder zu Hause war, tauschte er sofort bei allen Rauchmeldern die Batterie aus.<br/><br/>Danach machte das Heimchen keinen Mucks mehr.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Eine unehrliche Finderin</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/eine-unehrliche-finderin.html</link>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 19:34:12 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Castrop-Rauxel</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/eine-unehrliche-finderin.html</guid>
				<description><![CDATA[Als ich mich heute im Einkaufzentrum Widumer Platz in einem Cafe mit ein paar Renterkollegen traf, hatten wir ein staunenswertes Erlebnis: <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/eine-unehrliche-finderin.html" title="Eine unehrliche Finderin"> über die unehrliche Finderin weiterlesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Als ich mich heute im Einkaufzentrum Widumer Platz in einem Cafe mit ein paar Renterkollegen traf, hatten wir ein staunenswertes Erlebnis:<br/><br/>Gegenüber vom Cafe ist ein Lottogeschäft, dort kam ein älterer Mann raus, der beim rausgehen noch Lottoschein und Wechselgeld in der Hand hatte und es gerade am verstauen war.<br/><br/>Dabei fiel ihm ein Geldstück runter. Neben dem Ausgang stand eine Frau, die auch sah wie das Geldstück runterfiel und direkt ihren Fuß auf das Geldstück stellte. Der Lottospieler hatte das nicht bemerkt und ging weiter.<br/><br/>Nachdem der Lottospieler weitergegangen war, schaute die Frau sich nach allen Seiten um, bückte sich dann nach dem Geldstück und hob es auf.<br/><br/>Uns Renter hatte die Frau nicht gesehen, doch wir konnten das alles wie "auf dem Präsentierteller" sehen und diskutierten, ob sie das Geld einsteckt oder dem Lottospieler hinterher geht und es ihm zurückgibt.<br/><br/>Sie steckte die Münze in ihre Geldbörse.<br/><br/>Der Lottokunde war inzwischen so weit zum Ausgang des Einkaufszentrums gegangen, dass ihn keiner von uns Rentnern mehr einholen konnte.<br/><br/>Die Frau ging ins Kaufland, ich stand auf und bin langsam auf die Frau zu, um sie höflich zu fragen, ob sie denn nicht gesehen hätte, wessen Geld das ist, und daß sie das Geld nicht einfach so hätte einstecken dürfen.<br/><br/>Ihr einziger Kommentar war "Na und?" und sie ging weiter.<br/><br/>Ich bin dann wieder zu meinen Renterkollegen zurück und wir fragten uns, ob Ärzte denn schon so wenig verdienen, dass ihre Frauen jetzt schon andere Leute "beklauen" müssen, oder ob der Arzt seiner Frau nur nicht genug Geld gibt. Oder ob die Frau "einfach so" unehrlich ist.<br/><br/>Denn die meisten meiner Rentnerkollegen und auch ich kennen die Frau, es ist die Frau von Dr. K. (den Namen nenne ich hier nicht, um dem Arzt nicht zu schaden), einem recht bekannten Castroper Arzt.<br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Die frische, gute Alpenmilch</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/die-frische-gute-alpenmilch.html</link>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 04:54:29 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/die-frische-gute-alpenmilch.html</guid>
				<description><![CDATA[Der Eschweiler Bergwerksverein (EBV), zu dem auch Erin gehörte, hatte in verschiedenen Urlaubsregionen Ferienpensionen unter Vertrag in denen Betriebsangehörige mit ihren Familien verbilligten Urlaub machen konnten.<br/><br/>Ich arbeitete auch für Erin und wollte dieses Angebot mal nutzen. So habe ich dann zu meinem 40.Geburtstag einen Sommerurlaub im Leutaschtal gebucht.<br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/die-frische-gute-alpenmilch.html" title="Die frische, gute Alpenmilch">Alles über die frische, gute Alpenmilch lesen...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Eschweiler Bergwerksverein (EBV), zu dem auch Erin gehörte, hatte in verschiedenen Urlaubsregionen Ferienpensionen unter Vertrag in denen Betriebsangehörige mit ihren Familien verbilligten Urlaub machen konnten.<br/><br/>Ich arbeitete auch für Erin und wollte dieses Angebot mal nutzen. So habe ich dann zu meinem 40.Geburtstag einen Sommerurlaub im Leutaschtal gebucht.<br/><br/>Als wir im Leutaschtal ankamen, fanden wir in unserer Pension dann schnell Bekanntschaften, es wohnten dort  Bergleute des EBV aus Aachen, Castrop und Ahlen.<br/><br/>Die schöne Bergwelt und die gute Luft luden uns zum wandern ein. Die Gemeinde Leutasch hatte für erwanderte Kilometer verschiedene Abzeichen, Nadeln in Bronze, Silber, Gold und als bestes in Bergkristall, ausgelobt.<br/><br/>Meine Frau wollte unbedingt die Nadel in Bergkristall und so machten wir täglich einige Wanderkilometer.<br/><br/>Nach einer Woche Wandern hatten wir soviel Kondition, dass wir eine größere Tagesbergtour planten. Zwei Ehepaare aus der Pension schlossen sich uns an.<br/><br/>Morgens um Sieben Uhr ging es los ins Geisstal, immer Bergauf. Nach drei Stunden Bergwandern durch die Bergwiesen, als Hintergrundmusik immer das Geläut der Kuhglocken der auf den Wiesen weidenden Kühe, meinten die Frauen, ein kühles frisches Glas von der Alpenmilch wäre jetzt das Richtige für eine Pause.<br/><br/>Bei der nächsten Sennhütte kehrten wir ein. Die Frauen bekamen die gewünschte frische Alpenmilch, wir Männer tranken eine Radlermass. Die Frauen waren begeistert und meinten, solch eine leckere Milch kann man einfach nur hier oben bekommen. Welch eine Labsaal!<br/><br/>Nach der Pause ging es weiter. Dabei mussten wir bergan, hinter der Sennhütte weitergehen und konnten dabei einen Blick in die Küche werfen.<br/><br/>Was wir da sahen, liess uns lachen: Da standen eine ganze Reihe Paletten mit H-Milch von einem deutschen Discounter. Das also war die "gute" Alpenmilch. Von da an tranken die Frauen bei den nächsten Pausen auch Radler.<br/><br/>Als wir dann am Ende des Tages noch zusammensaßen und meinen Geburtstag ausklingen ließen, haben wir noch einige Male über die Täuschung gelacht.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Eiweißschock</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/eiweissschock.html</link>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 07:49:34 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/eiweissschock.html</guid>
				<description><![CDATA[Bis vor ein paar Jahren bin ich regelmäßig im Sommer zur Kieler Woche gefahren. Djangos Einladungen bin ich gerne gefolgt, denn Wasser und Segel hatten mich begeistert. Abends nach dem Segeltörn wurde es dann gemütlich,... <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/eiweissschock.html" title="Eiweißschock"> mehr lesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Bis vor ein paar Jahren bin ich regelmäßig im Sommer zur Kieler Woche gefahren. Djangos Einladungen bin ich gerne gefolgt, denn Wasser und Segel hatten mich begeistert. Abends nach dem Segeltörn wurde es dann gemütlich, der Spaziergang über die Kiellinie war eindrucksvoll mit den vielen Veranstaltungen, den Schaustellern der Spiellinie und den abwechslungsreichen Ess- und Trinkmöglichkeiten, die wir gerne und reichlich nutzten.<br/><br/>Eine schöne Woche mit Freunden und täglicher Abwechslung. Ich war ein Gaumenfreund für alles was im Wasser lebte und wurde eines Tages von Django überrascht mit einer Einladung zum "Muscheln satt" essen im Friesenkeller des Rathauses. Soviel Muscheln essen wie man will kannte ich noch nicht. Ich war gespannt was da kommt.<br/><br/>Wir bekamen unseren vorbestellten Tisch und die Muscheln kamen. Sie waren sehr lecker und es war viel, ich schaffte eine zweite Portion mit einem Jubi (Schnaps). Als die Bedienung mit der dritten Portion kam, brachte diese einen Gruss des Kochs mit, man solle vorsichtig sein wegen des Eiweißschocks, ein Gast sei deswegen letzte Woche ins Krankenhaus gebracht worden.<br/><br/>Ich wusste nicht, ist das ein Scherz oder wollte man nur nicht, dass ich eine vierte Portion esse. Ich schaute Django ungläubig an, doch der sagte nur, ja das gibt es.<br/><br/>Ich hörte auf zu essen, ein Bier und ein Schnaps spülten den Rest runter, denn ich wollte die letzten Tage der Kieler Woche gesund und ohne Eiweißschock erleben. <br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Totogewinn</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/totogewinn.html</link>
		<pubDate>Sun, 26 Aug 2012 12:05:30 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/totogewinn.html</guid>
				<description><![CDATA[Wir waren erst kurz verheiratet, meine Frau war auch berufstätig, denn wir brauchen jeden Pfennig für den Aufbau unseres Hausstandes.<br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/totogewinn.html" title="Totogewinn"> die ganze Geschichte zum Totogewinn lesen</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wir waren erst kurz verheiratet, meine Frau war auch berufstätig, denn wir brauchen jeden Pfennig für den Aufbau unseres Hausstandes.<br/><br/>Alle vier Wochen ging ich zum Wäsche waschen zu den Schwiegereltern und durfte da die Waschmaschine mit Muskelkraft bedienen. Das war eine körperlich sehr anstrengende Arbeit, denn man musste stundenlang die Wäsche waschen, in dem man eine große Kurbel der Waschmaschine mit den Händen drehte.<br/><br/>In meiner Jugend hatte ich Fussball gespielt und war der Meinung ein Fussballexperte zu sein. Deswegen füllte ich jede Woche einen Totoschein aus und hoffte jedesmal auf den grossen Gewinn.<br/><br/>Eines Tages sagte meine Frau, dass sie auch mal einen Totoschein ausfüllen möchte. Ich erwiederte, das sei rausgeschmissenes Geld, für die 1,10 DM soll sie lieber Gehacktes kaufen, dann hätten wir was in der Bratpfanne.<br/><br/>Aber sie bestand darauf.<br/><br/>Als ich den ausgefüllten Schein sah musste ich lachen und fragte sie "Mit dem Strickmuster willst du gewinnen"?<br/><br/>Ich schüttelte den Kopf und gab den Schein mit ab.<br/><br/>Am Montag gab sie mir den Schein zum vergleichen mit den Spielergebnissen des Wochenendes. Ich traute meinen Augen nicht, sie hatte von den 12 Spielen mit dem Strickmuster 11 Spiele richtig getippt. Sie konnte es kaum erwarten bis die Gewinnquoten bekanntgegeben wurden.<br/><br/>Es gab für 11 Richtige etwas über 1000 DM.<br/><br/>Sie bestimmte was mit dem Geld gekauft wird: Für mich eine moderne Waschmaschine mit Wassermotor, damit ich nicht mehr zu ihren Eltern zum Wäsche waschen musste, dann noch für sie ein schönes Schneiderkostüm und zuletzt eine Hose für mich. So war das Geld gut angelegt.<br/><br/>Ich sagte nie wieder zu ihr: "Du hast von Fussball keine Ahnung".<br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Mittagschicht</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/bergbau/mittagschicht.html</link>
		<pubDate>Sat, 14 Jul 2012 11:06:47 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Bergbau</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/bergbau/mittagschicht.html</guid>
				<description><![CDATA[Im Bergbau wird 24 Stunden rund um die Uhr gearbeitet. Eine Schicht hat 8 Stunden, es gibt also drei Schichten pro Arbeitstag, eine Schicht wird "Drittel" genannt.<br/><br/>Unser Drittel bestand aus 4 Mann. Ich war der Drittelführer (Ortsältester) und dann waren da noch Otto, der Seppl aus Bayern, Ernst der sprachlangsamste Ostpreusse den ich je erlebt habe und Kruschel, ein sturer Westfale.<br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/bergbau/mittagschicht.html" title="Mittagschicht">Mittagschicht weiter lesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Im Bergbau wird 24 Stunden rund um die Uhr gearbeitet. Eine Schicht hat 8 Stunden, es gibt also drei Schichten pro Arbeitstag, eine Schicht wird "Drittel" genannt.<br/><br/>Unser Drittel bestand aus 4 Mann. Ich war der Drittelführer (Ortsältester) und dann waren da noch Otto, der Seppl aus Bayern, Ernst der sprachlangsamste Ostpreusse den ich je erlebt habe und Kruschel, ein sturer Westfale.<br/><br/>Wir waren eine eingespielte Kolonne, die aus allen Himmeslrichtungen zum Bergbau gekommen war. Im Volksmund hiess es damals <i>"Nur wer schon einmal im Knast gesessen hat, wird bei der Firma angenommen."</i>.<br/>Das stimmte aber natürlich nicht. <br/><br/>Kruschel hatte die Angewohnheit, ständig den Nährwert einer Flasche Bier mit zwei Spiegeleiern zu vergleichen. Immer wenn er eine Flasche Bier aufmachte meinte er "und noch zwei Spiegeleier".<br/><br/>Wenn wir nach getaner Arbeit nach der Schicht beim Bier  noch zusammen sassen, erzählte wir machmal aus unserem Leben. Kruschel erzählte dabei aber nie von sich, sondern immer nur <i>"von einem Freund"</i>.<br/><br/>Kruschel war geschieden und erzählte uns mal von einem Freund, der zu früh von der Schicht nach Hause kam und seine Frau im Bett mit einem anderem Mann entdeckte. Während er uns "von seinem Freund" erzählte, kam er aber so in Fahrt, dass er dann losschimpfte <i>"Was glaubt Ihr, wie ich den Kerl vermöbelt und zusammen mit meiner Frau aus der Wohnung gejagt habe. Seit dem bin ich geschieden. Ich trau keiner Frau mehr!"</i><br/><br/>Der Seppl konnte darauf nur seinen Standardsatz rausbringen <i>"Gar nie nicht."</i> Seppl sagte praktisch nichts anderes.<br/><br/>Nach einer Zeit der Stille erzählte uns dann Ernst der Ostpreusse von seinem Nachbarn. <i>"Mein Nachbar ist heute ins Krankenhaus jekommen."</i>   Neugierig fragte ich: <i>"Was hat er denn?"</i>  Ernst antwortete in seinem breiten Ostpreussisch <i>"Mittagschicht"</i>.<br/><br/>So waren wir unterschiedliche Typen, die unter Tage aber eine eingeschworene Einheit waren.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Vatertag</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/vatertag.html</link>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:34:25 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/vatertag.html</guid>
				<description><![CDATA[Am 30.6.1982 war mein letzter Arbeitstag auf Erin. Dann ging ich in die "Anpassung" (Vorruhestand). Durch meine sitzende Tätigkeit im Büro, wenig Bewegung und viele kleine Imbisse war mein Gewicht auf über 110 Kilo angewachsen.<br/><br/>Jetzt also hatte ich Zeit und wollte etwas gegen mein Übergewicht tun. Ich kaufte mir ein Fahrrad und begann zu strampeln. <a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/vatertag.html" title="Vatertag"> Mehr lesen, was dann am Vatertag passierte</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Am 30.6.1982 war mein letzter Arbeitstag auf Erin. Dann ging ich in die "Anpassung" (Vorruhestand). Durch meine sitzende Tätigkeit im Büro, wenig Bewegung und viele kleine Imbisse war mein Gewicht auf über 110 Kilo angewachsen.<br/><br/>Jetzt also hatte ich Zeit und wollte etwas gegen mein Übergewicht tun. Ich kaufte mir ein Fahrrad und begann zu strampeln. Mein Sohn, der ein Radfahrer vor dem Herrn war, und regelmäßig längere Touren radelte, begleitete mich bei meinen Versuchen, Kilometer zu machen. Wenn ich die Leichtigkeit bei ihm sah, während er neben mir hin-und-her radelte, während mir dabei vor Anstrengung die Lunge aus der Brust hüpfte, wollte ich schon aufgeben, aber er munterte mich immer wieder, leicht provozierend, auf, mit <i>"Väterchen, nun komm doch!"</i>. <br/>Mein Stolz trieb mich weiter.<br/><br/>Weil er dann aber mit der Zeit andere Interessen bekam und nach dem Abitur mit seinem Studium beschäftigt war, fuhr ich dann erstmal alleine weiter Fahrrad. Ich fuhr jeden Tag, bei Wind und Wetter. Und wenn im Winter Schnee lag, fuhr ich mit dem Auto ins Sauerland zum Langlaufen.<br/><br/>Im Frühjahr 1983 hatte ich eine Top Form wie "Rudi Altig" (ein Radrennfahrer zu meiner Zeit), mein Gewicht hatte ich auf unter 90 KG gebracht und ich fühlte mich fit.<br/><br/>Am Vatertag 1983 war schönes, warmes Sonnenwetter und ich machte beim Frühstück meinem Sohn den Vorschlag, gemeinsam mit ihm mal wieder einen Rad-Ausflug zu machen.<br/><br/>Er war sofort einverstanden und wir fuhren nach dem Frühstück los ins Blaue hinein Richtung Münsterland.<br/><br/>Der Weg führte uns ins Münsterland, Borkenberge, Lüdinghausen, Olfen und Haltern am Stausee hatten wir mit Pausen bei unserem "Rundkurs" angefahren. Wir hatten beide viel Spaß. Ich konnte gut mit meinem Sohn mithalten, er hat nicht einmal "Väterchen, nun komm doch" sagen brauchen.<br/><br/>Am Nachmittag gings dann so langsam heimwärts. Beim fast 100ten Kilometer, wir waren schon in Dortmund-Mengede, streikte mein Sohn dann aber und stieg vom Fahrad. Er konnte nicht mehr  sitzen und war ziemlich erschöpft. Ich wäre noch gerne weitergefahren, aber da wir fast zu Hause waren sind wir die restlichen Kilometer dann gemeinsam zu Fuss gelaufen und haben die Fahrräder geschoben.<br/><br/>Es war ein doppelt-schöner Vatertag.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Der Rasierpinsel</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/der-rasierpinsel.html</link>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 14:27:47 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/der-rasierpinsel.html</guid>
				<description><![CDATA[Nach der Umstellung in meinem Berufsleben war Stress angesagt und ich bekam eine Kur verordnet. Ich musste mich bei der Knappschaft in Bochum einfinden, um mit anderen Bergleuten per Bus zur Kur nach Bad Soden zu fahren.<br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/der-rasierpinsel.html" title="Der Rasierpinsel">Weiterlesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Nach der Umstellung in meinem Berufsleben war Stress angesagt und ich bekam eine Kur verordnet. Ich musste mich bei der Knappschaft in Bochum einfinden, um mit anderen Bergleuten per Bus zur Kur nach Bad Soden zu fahren.<br/><br/>Bei der Ankunft wurden wir freundlich vom Chef der Klinik begrüsst, ich war erstaunt, denn den Arzt kannte ich, er war mal Leiter der Untersuchungsstelle in Castrop und war dort als "Rentenquetscher" verrufen.<br/><br/>Nach der Eingangsuntersuchung wurden wir in Gruppen eingeteilt, ich kam in die Gruppe Bluthochdruck. Morgens waren Anwendungen im Kurhaus, Nachmittags waren Vorträge vom Chefarzt über die Schädlichkeit von Rauchen, Alkohol und Übergewicht.<br/><br/>Als einmal bei den Vorträgen das Thema Medikation bei Bluthochdruck angesagt war, fragte ein Steiger von Erin (der hatte einen Kurschatten) ob uns etwas ins Essen gegeben würde, denn seine Manneskraft liesse nach.<br/><br/>Der Arzt verneinte, denn das wäre ja Körperverletzung. Er hielt uns aber jetzt einen Vortrag über Sexualität bei Bluthochdruck, und daß es nicht nur eine Möglichkeit gebe, mit der man eine Frau glücklich machen könnte und gab dazu auch einige konkrete Vorschläge. Besonders in Erinnerung davon blieb mir der "Rasierpinsel", über den der Arzt sagte, die feinen Dachshaare hätten schon so manche Frau glücklich gemacht.<br/><br/>Als ich wieder zu Hause war, fiel mir der Rasierpinsel sofort wieder ein und ich wollte es damit mal versuchen. Allerdings hatte ich wenig Erfolg. Meine Frau hielt mich für verrückt und jagte mich samt dem Rasierpinsel wieder weg. Seit dem wurde der Rasierpinsel nur noch bei der Rasur benutzt.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Endlich tapezieren</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/endlich-tapezieren.html</link>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 14:06:23 +0200</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/endlich-tapezieren.html</guid>
				<description><![CDATA[In meinen jungen Jahren war ich manchmal recht temperamentvoll. Einmal ist mir das Temperament ziemlich durchgegangen.<br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/endlich-tapezieren.html" title="Endlich tapezieren">Weiterlesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In meinen jungen Jahren war ich manchmal recht temperamentvoll. Einmal ist mir das Temperament ziemlich durchgegangen.<br/><br/>An dem Tag kam ich von der Frühschicht verspätet nach Hause und hatte großen Hunger. Meine Mutter und meine Schwiegermutter waren beide bei uns zu Hause und hatten bereits gegessen. Meine Frau machte das Essen für mich nochmal warm. In Vorfreude auf meine Erbsensuppe scherzte ich mit den beiden Omas, daß sie von meiner Suppe nichts mehr abbekämen.<br/><br/>Als dann der Teller mit der Suppe kam, nahm ich voll Heißhunger einen großen Löffel voll und verbrannte mir an der kochendheißen Suppe dermassen den Mund, daß ich die Kontrolle verlor und den Teller mit Suppe wütend an die Wand warf. Die beiden Omas flüchteten aus der Wohnung, meine Frau war sprachlos und schaute entsetzt auf die Wand, an der die Erbsensuppe an der Tapete herunterlief.<br/><br/>Nach einer Zeit der Stille sagte meine Frau dann <i>"Gut, so können wir endlich tapezieren, denn dieTapete gefiel mir schon lange nicht mehr."</i><br/><br/>Wir haben beide schallend gelacht. Am nächsten Wochenende wurde gemeinsam tapeziert, die Omas kamen wieder, der Frieden war wieder hergestellt. Ich bekam nie wieder heisse Suppe.<br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Schlammskarl</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/bergbau/schlammskarl.html</link>
		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 06:01:22 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Bergbau</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/bergbau/schlammskarl.html</guid>
				<description><![CDATA[Die Zechen hatten schon zu meiner Kindheit Umweltbewusstsein. So kamen ihre Abwässer nicht ungeklärt in die städtischen Kläranlagen. Jede Zeche hatte deswegen eigene Klärgruben, in die das Abwasser der Waschkauen und der Kohlenwäsche eingeleitet wurde.<br/><br/>Der Schlamm (der fast nur aus Feinkohle bestand)  setzte sich dann in den Sickergruben ab, erst danach wurde das Wasser in die städtischen Kläranlagen eingeleitet.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/bergbau/schlammskarl.html" title="Schlammskarl"> Lesen, wie der Schlammskarl zu seinem Namen kam ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Zechen hatten schon zu meiner Kindheit Umweltbewusstsein. So kamen ihre Abwässer nicht ungeklärt in die städtischen Kläranlagen. Jede Zeche hatte deswegen eigene Klärgruben, in die das Abwasser der Waschkauen und der Kohlenwäsche eingeleitet wurde.<br/><br/>Der Schlamm (der fast nur aus Feinkohle bestand)  setzte sich dann in den Sickergruben ab, erst danach wurde das Wasser in die städtischen Kläranlagen eingeleitet.<br/><br/>1935 nahm der 15 jährige Karl, der Bruder meines Vaters, mich, den kleinen 6 jährigen Hans, mit zum Schlamm holen.<br/><br/>Wir gingen mit dem Handwagen von Obercastrop über den Kirchweg (heute Lindenstraße) nach Gerthe zu den Schlammgruben der Zeche Lothringen 3.<br/><br/>Im Zechenzaun war ein grosses Loch durch das Onkel Karl mit zwei Eimern zu den Sickergruben ging. Ich musste am Zaun mit dem Handwagen warten. Mein Onkel ging so oft mit den Eimern zur Grube, bis der Wagen ganz voll mit Schlamm war.<br/><br/>Der Weg zurück war sehr anstrengend, weil der Wagen sehr schwer war. Er zog vorne und ich musste von hinten schieben. Weil der Wagen nicht dicht war, lief mir das Schlammwasser auf die Schuhe. Später hat mich meine Mutter dann immer ausgeschimpft, weil ich mich so "eingesaut" habe...<br/><br/>Selbst der Weg war durch den vielen heruntergelaufenen Schlamm gezeichnet und hiess daher auch "Schlammweg". Ich ging den Weg oft.<br/><br/>Der Schlamm wurde getrocknet und konnte dann als Hausbrand verwendet werden. Er bestand ja praktisch nur aus Kohle.<br/><br/>Mein Onkel verkaufte den Schlamm dann an die Arbeitslosen in Obercastrop für ein paar Pfenninge. Und weil ich mitgeholfen habe, habe ich dann vom Lohn auch meinen Anteil bekommen. Ein Dauerlutscher war immer mein Lohn.<br/><br/>Onkel Karl wurde seit dieser Zeit nur noch "<i>Schlammskarl</i>" genannt. Diesen Spitznamen behielt er bis zu seinem Tod.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Nachbarschaft in Obercastrop</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/nachbarschaft-in-obercastrop.html</link>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 10:44:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Castrop-Rauxel</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/nachbarschaft-in-obercastrop.html</guid>
				<description><![CDATA[Ich war fröhlich erstaunt, als ich vor ein paar Tagen  zu einer Geschichte einen Kommentar aus Kanada lesen durfte.<br/><br/>Es war mein Nachbar aus alter Zeit von der Katharinenstraße in Obercastrop, der dann später zu seinem Sohn nach Kanada ausgewandert ist. Da werden wieder gute Erinnerungen wach!<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/castrop_rauxel/nachbarschaft-in-obercastrop.html" title="Nachbarschaft in Obercastrop">Mehr zur Nachbarschaft in Obercastrop lesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich war fröhlich erstaunt, als ich vor ein paar Tagen  zu einer Geschichte einen Kommentar aus Kanada lesen durfte.<br/><br/>Es war mein Nachbar aus alter Zeit von der Katharinenstraße in Obercastrop, der dann später zu seinem Sohn nach Kanada ausgewandert ist. Da werden wieder gute Erinnerungen wach!<br/><br/>Wir wohnten in der oberen Etage und in der unteren Etage, unter uns, wohnte er. Er hieß auch Hans und arbeitete wie ich auf Erin als Kumpel. Seine Frau hiess Erika, so wie meine Frau.<br/><br/>Ich hatte damals (1958) eine dreijährige Tocher, er einen 5-jährigen Sohn. Meine Frau und ich sprachen uns mit Hans und Erika an, unsere Nachbarn sprachen sich auch mit Hans und Erika an.<br/><br/>Im Sommer konnten unsere Kinder im Hof am Haus, der eingefriedet war, gefahrlos spielen. Unsere Fenster waren offen, so hatten wir sie immer in "Hörweite".<br/><br/>Uns so kam es, daß die Kinder, wenn sie etwas wollten, immer nur "Hans" oder "Erika" riefen. Dann konnte man erleben, dass zweimal Hans und Erika am Fenster waren, um zu sehen wer von den Kleinen was wollte.<br/><br/>Das blieb eine ganze Weile so, und war damals eine ganz schöne Art der Nachbarschaft. <br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Der zugefrorene Gondelteich im Stadtgarten</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/stadtgarten/der-zugefrorene-gondelteich-im-stadtgarten.html</link>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 09:57:06 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Stadtgarten</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/stadtgarten/der-zugefrorene-gondelteich-im-stadtgarten.html</guid>
				<description><![CDATA[Es ist schön zu sehen wie der Gondelteich bei der Winterkälte langsam zufriert; in unseren meist milden Wintern passiert das ja nicht oft.<br/><br/>Täglich wird die gefrorene Fläche grösser und die Kinder fragen immer öfter, ob sie aufs Eis dürfen. Doch man muss ihnen erklären, daß das Betreten verboten ist. Die Stadt hat zwar zusätzliche Verbotsschilder am Gondelteich angebracht, aber ohne Günde zu nennen.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/stadtgarten/der-zugefrorene-gondelteich-im-stadtgarten.html" title="Der zugefrorene Gondelteich im Stadtgarten">Die Gründe dafür und mehr zum Gondelteich lesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Es ist schön zu sehen wie der Gondelteich bei der Winterkälte langsam zufriert; in unseren meist milden Wintern passiert das ja nicht oft.<br/><br/>Täglich wird die gefrorene Fläche grösser und die Kinder fragen immer öfter, ob sie aufs Eis dürfen. Doch man muss ihnen erklären, daß das Betreten verboten ist. Die Stadt hat zwar zusätzliche Verbotsschilder am Gondelteich angebracht, aber ohne Günde zu nennen.<br/><br/>Wenn in den Medien über andere Städte berichtet wird, in denen an zugefrorenen Seen Feste mit Glühwein und Bratwurst auf den Eisflächen stattfinden, können selbst die Erwachsenen nicht verstehen, warum das betreten der Eisfläche in Castrop verboten ist.<br/><br/>Es gibt aber vernünftige Gründe für das Verbot, wie es Mitglieder vom DoCAS-Blinker Verein (der sich um die Heege und Pflege des Gondelteichs kümmert) immer wieder erklären: Unser Gondelteich in Castrop ist kein "stiller See" sondern ein "fliessendes Gewässer" mit einer Unterströmung, wodurch das Wasser an mehreren Stellen immer in Bewegung ist und daher nie richtig bzw. nur sehr langsam zufriert. Auch wenn sich dann eine oberflächliche Eisschicht gebildet hat, dauer es sehr lange, bis sie so dick geworden ist, daß sie das Gewicht eines Menschen tragen kann.<br/><br/>Durch die Unterströmung im Gondelteich ist es auch sehr gefährlich, wenn man trotzdem aufs Eis gegangen ist und dann einbrechen sollte, denn durch die Strömung kann man dann unter die Eisfläche gezogen werden, kommt dann nicht mehr heraus - und erstickt unter dem Eis.<br/><br/>Ich konnte beobachten, wie zwei Kormorane im offenem Wasser am Eis tauchten um Nahrung für ihre Jungen zu holen. Nach einer Zeit kam nur ein Vogel wieder hoch, der Andere fand unter dem Eis den Weg nicht zurück. Er wurde unter dem Eis tot gesichtet. Ein seltener Fall: Wasservogel ertrunken.<br/><br/>Ich kann mich noch gut an einige Winter meiner Jugendzeit erinnern, in denen ich auf dem Eis des Gondelteiches war und kann daher die Kinder und Jugendlichen verstehen, die aufs Eis wollen. Doch als "vernünftiger" Erwachsener sollte man es ihnen immer wieder geduldig erklären, daß und warum es verboten ist.<br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Einen alten Baum verpflanzt man nicht ...</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/einen-alten-baum-verpflanzt-man-nicht.html</link>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:18:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/einen-alten-baum-verpflanzt-man-nicht.html</guid>
				<description><![CDATA[<strong>... oder doch?</strong><br/><br/>Es hat in meinem Leben schon so viele Verpflanzungen gegeben, daß ich mich trotz meiner 82 Jahre noch einmal selber umgepflanzt habe.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/einen-alten-baum-verpflanzt-man-nicht.html" title="Einen alten Baum verpflanzt man nicht ...">Weiterlesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<strong>... oder doch?</strong><br/><br/>Es hat in meinem Leben schon so viele Verpflanzungen gegeben, daß ich mich trotz meiner 82 Jahre noch einmal selber umgepflanzt habe.<br/><br/>Da ich jetzt allein lebe, bin ich im Sommer 2011 in die Senioren Residenz am Stadtgarten eingezogen. Die Ratschläge einiger Bekannter, in meinem Alter würde man sich nicht noch einmal einen Wohnungsumzug "antun" wollen, haben mich nicht abgeschreckt und bis heute habe ich es nicht bereut.<br/><br/>Die Entfernung zu meinen Kindern, hat für mich noch mehr Nähe zu ihnen gebracht. Der Stadtgarten, der mein Leben mitprägte, ist vor der Haustür gleich sichtbar. Ich bin vom Strassenlärm weg in einer Ruhezone und trotzdem nah zur Altstadt Castrop. Der Gang über den Wochenmarkt und zum Frikadellenbräter ist wie immer. Backbude und Einkaufszentrum, zum Klönen mit meinen Rentnerkollegen, ist alles zu Fuß erreichbar.<br/><br/>Der Spruch, wer rastet der rostet, soll für mich nicht gelten und ich möchte so lange mobil bleiben wie <i>"er"</i> mich lässt.<br/><br/>Voll Spannung erwarte ich das neue Jahr, mal sehen was es mir bringt.<br/>Ihr werdet es erfahren. <br/><br/><br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Frohes Fest</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/frohes-fest.html</link>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 12:23:26 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/frohes-fest.html</guid>
				<description><![CDATA[Allen Besuchern und Lesern des Blogs wünsche ich besinnliche und frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.<br/><br/>Hans.<br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Allen Besuchern und Lesern des Blogs wünsche ich besinnliche und frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.<br/><br/>Hans.<br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>O Tannenbaum, O Tannenbaum, ...</title>
		<link>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/o-tannenbaum-o-tannenbaum.html</link>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 12:49:28 +0100</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
		<category>Allgemein</category>
		<guid>http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/o-tannenbaum-o-tannenbaum.html</guid>
				<description><![CDATA[Die Weihnachtszeit war die schönste der Überraschungen.<br/><br/>Meine siebenjährige Tochter ging 1962 in die zweite Klasse, da wurde schon alles für das Fest vorbereitet. Basteln und singen für das Weihnachtsfest. Alles sollte so schön werden.<br/><br/>Wir zu Hause wollten der Tochter die Bescherung am Heiligen Abend festlich gestalten und hatten die ganze Verwandtschaft für den Tag eingeladen.<br/><br/>Am Heiligen Abend waren Omas, Onkeln und Tanten anwesend, sie freuten sich alle, mit der Kleinen das Fest zu feiern.<br/><br/><a class="wlinki" href ="http://www.castroper-geschichten.de/allgemein/o-tannenbaum-o-tannenbaum.html" title="O Tannenbaum, O Tannenbaum, ...">O Tannenbaum weiterlesen ...</a><br/><br/>]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Weihnachtszeit war die schönste der Überraschungen.<br/><br/>Meine siebenjährige Tochter ging 1962 in die zweite Klasse, da wurde schon alles für das Fest vorbereitet. Basteln und singen für das Weihnachtsfest. Alles sollte so schön werden.<br/><br/>Wir zu Hause wollten der Tochter die Bescherung am Heiligen Abend festlich gestalten und hatten die ganze Verwandtschaft für den Tag eingeladen.<br/><br/>Am Heiligen Abend waren Omas, Onkeln und Tanten anwesend, sie freuten sich alle, mit der Kleinen das Fest zu feiern.<br/><br/>Die Bescherung fand statt, alle sahen die strahlenden Kinderaugen, als die Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet wurden. Die Geschenke wurden verteilt und man sah nur freudige Gesichter.<br/><br/>Mach der Bescherung wurden Weihnachtslieder angestimmt. Nach einigen Liedern kam das Lied "O Tanenbaum, O Tannenbaum" - bis zur 2. Strophe ging alles gut <i>"O Tannenbaum du kannst mir sehr gefallen"</i> ... bei uns um Ruhrpott wurde aber immer gesungen ... <i>"Du kannst MICH sehr gefallen"</i>. Als wir das sangen, da stand die Kleine auf und sagte so laut, daß es das Singen übertönte <i>"Das heisst</i> <strong>mir</strong> <i>und nicht</i> <strong>mich"</strong>.<br/><br/>Von da ab war Stille Nacht.<br/><br/>In den späteren Jahren wurde zu Weihnachten mit der Verwandtschaft nicht mehr gesungen sondern es wurden Weihnachtsplatten abgespielt. Schade. <br/><br/>]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
