Einen alten Baum verpflanzt man nicht ...


... oder doch?

Es hat in meinem Leben schon so viele Verpflanzungen gegeben, daß ich mich trotz meiner 82 Jahre noch einmal selber umgepflanzt habe.

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Frohes Fest


Allen Besuchern und Lesern des Blogs wünsche ich besinnliche und frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.

Hans.

O Tannenbaum, O Tannenbaum, ...


Die Weihnachtszeit war die schönste der Überraschungen.

Meine siebenjährige Tochter ging 1962 in die zweite Klasse, da wurde schon alles für das Fest vorbereitet. Basteln und singen für das Weihnachtsfest. Alles sollte so schön werden.

Wir zu Hause wollten der Tochter die Bescherung am Heiligen Abend festlich gestalten und hatten die ganze Verwandtschaft für den Tag eingeladen.

Am Heiligen Abend waren Omas, Onkeln und Tanten anwesend, sie freuten sich alle, mit der Kleinen das Fest zu feiern.

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Unser Hausarzt


1947 gab es noch keine freie Arztwahl. Die Ruhrknappschaft hatte das Ruhrgebiet in Sprengel eingeteilt in denen jeweils ein Revierarzt die darin wohnenden Bergleute mit ihren Familien versorgte.

Im Herbst 1947 war meine jüngere Schwester erkrankt und wir mussten Sonntags einen Arzt haben. Da es damals noch keine Notfallpraxis wie heute gab, musste unser Revierarzt den Hausbesuch machen. Der hatte sich gerade erst als Flüchtling in Castrop niedergelassen und eine neue Praxis aufgemacht.

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Die Halbstarken


Nach dem Steinekippen kam ich Ende 1946 im Rahmen meiner Ausbildung als Bergfremder auf Victor 3/4 in die Förderrung zum Blindschacht in Revier vier.

Mit meinen Kumpels dort, Egon, Ewald, Günter und Janusch, schloss ich schnell Freundschaft. Da hatten sich die richtigen fünf Halbstarken gefunden.

Wenn es am Sonntag zum Tanz ging, trafen wir fünf uns immer zum fröhlichen Beisammensein bei Rombeck in Rauxel.

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Kartoffelferien 1940


1940 waren die meisten Männer in den Krieg eingezogen und fehlten für die Arbeit zu Hause. Daher durften wir Schulkinder in den Herbstferien den Bauern bei der Kartoffelernte helfen.
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Sommerurlaub 1976


Nachdem meine Familie und ich ein paar verregnete Sommer an der Nordsee hinter uns hatten, wollten wir mal wieder in den Süden und hatten unseren Sommerurlaub 1976 in Rumänien an der Schwarzmeerküste gebucht. Weiterlesen ...

Hartes Brot


"Hartes Brot", dieser Ausspruch hat mich ein Leben lang begleitet.

Ich denke an die Zeit, als ich 1945 auf der "Heimkehr" zu meiner Familie in Oberfranken, gehungert habe, wie ich als 16 jähriger mit den Holzarbeitern in den Forst ging, um Holz zu schlagen für ein paar Flaschen Bier und Hummelfiguren, die ich dann bei den Amerikanern gegen Nahrungsmittel eintauschte, damit die Familie was zu Essen bekam.

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Die Polizei Dein Freund und Helfer


In den Medien ist im Augenblick zu sehen und zu hören, wie unsere Polizei mit Respektlosigkeit angegangen wird. Der Satz "Die Polizei Dein Freund und Helfer" hat für einige keine Gültigkeit mehr. Mein Freund und Helfer war sie mehr als einmal. ... Ganze Geschichte lesen ...

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Hallo liebe Leser,

aus familiären und gesundheitlichen Gründen habe ich die letzten 8 Monate nicht schreiben können. Ab jetzt werde ich wieder von Zeit zu Zeit neue Geschichten ins Blog setzen und bedanke mich für Eure Ausdauer und Geduld.

Alles Gute für 2011


Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2011.

Ein Weihnachtsgeschenk


Als mein erster Enkel geboren wurde und meine Tochter nach einiger Zeit wieder ihrem Beruf nachging, war der Kleine täglich bei meiner Frau und mir.

Als dreijähriger ging er immer mit mir spazieren. Unser Gang durch den Stadtgarten, anschließend in die Castroper Innenstadt, war eine tägliche Selbstverständlichkeit.

Mit sechs Jahren wurde er eingeschult. Von da an war er nicht mehr täglich bei uns und fehlte mir sehr.

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Meine erste Nachkriegsweihnacht


1945 hatte ich nach Kriegsende meine Mutter, meine Geschwister und die Schwester meiner Mutter mit ihren kleinen Kindern nach langer Suche wieder gefunden (siehe "Meine Heimkehr").

In einem Dorf bei Coburg waren sie in einem Saal einer Gaststätte als Flüchtlinge untergebracht.

Das wichtigste war jetzt, die Grossfamilie mit Essen zu versorgen. Betteln bei den Bauern des Dorfes um ein paar Kartoffeln oder Brot war dabei normal.

Meine erste Nachkriegsweihnacht weitlerlesen

Onkel Alois


Der jüngste Bruder meiner Mutter wurde 1944 als siebzehnjähriger nach Russland in den Krieg eingezogen.

Wir hatten seit dem nicht mehr von ihm gehört, bis er unerwartet im Herbst 1947 bei uns uns Castrop vor unserer Tür stand.
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Warst Du auch bei Maria?


1976 hatten wir auf Erin eine jugoslawische Firma, die für uns als Subkontraktor arbeitete und uns auf Erin jugoslawische Bergleute überliess. (...) Als aber nach einigen Monaten die Leistung und Pünklichkeit nachliessen, sprachen unsere Steiger die Drittelführer darauf an und bekamen als Antwort: "Einige gehen zu oft zu Maria.".
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Die Flaschenkinder


Im Mai 1933 fuhr mein Vater mit dem Fahrrad ins Münsterland um bei den Bauern zu arbeiten. An einem Samstag brachte ein kleines lebendes Schweinchen in seinem Rucksack mit. Es wurde erstmal in unsere Zinkwanne gesteckt, denn wir hatten keine andere Möglichkeit, ...
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West-Ost Wirtschaftskreislauf


An meinem Tisch im Frühstücksraum saß ein Leidensgenosse aus Halle an der Saale, der immer sehr elegant gekleidet war. Am Sonntag erschien er zum Frühstück besonders gut gekleidet und trug eine handgemalte Seidenkrawatte.

Als ich mir so die Krawatte ansah, kam mir das Motiv irgendwie bekannt vor, ich wollte ihn aber nicht direkt darauf ansprechen. Also fragte ich erstmal ein paar "Eckdaten" ab.

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Noch mehr Krawatten für Gran Canaria


Paco, der Wirt von Gran Canaria, dem ich im März 1991 alle von mir gemaltem Krawatten verkauft hatte, rief bei mir an. Er wollte noch mehr Krawatten und wollte wissen, wann ich wieder nach Gran Canaria kommen würde. Ich wusste es zwar nicht, aber malte erstmal fleißig weiter. Paco rief immer wieder an und drängte. Weiterlesen...

81!


Hans,
ich wünsche Dir alles Gute und Liebe zu Deinem 81. Geburtstag.

Ein paar Bilder


Ich bin dem Wunsch einiger Blogbesucher nachgekommen, und habe Besitzer der von mir gemalten Bilder angesprochen und um Fotografien der Bilder gebeten.

Die Bilder findet man oben in der Navigation unter dem neuen Punkt "Galerie". Auf der Galerie-Bilderseite kann man mit den Pfeilen/Dreicken nach rechts um ein Bild weiter (oder mit dem Doppelpfeil bis zum Ende) blättern.

Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, daß diese kleine Auswahl zustande kam und wünsche viel Spaß beim Bildergucken.

Krawattentaschengeld auf Gran Canaria


Im Sommer 1990 trafen wir uns im Urlaub mit Djangos Familie auf Gran Canaria. Nach dem täglichen Strandbesuch ging es Abends zur Strandpromenade zum spanischen Essen. Eines Abends ...
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Erdnusseffekt


Meine damalige Verlobte hatte 1950 ihre Prüfung als Einzelhandelskauffrau bestanden und war in ihrem Ausbildungsgeschäft, einem Herrenausstatter, in Castrop beschäftigt. Nach Geschäftsschluss holte ich sie immer abends ab und begleitete sie nach Hause.

Einmal abends stand ich vor dem Geschäft und wartete. Ich knabberte Erdnüsse und liess gedankenlos die Schalen auf den Boden fallen.
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Miro, oder so ...


Durch die Seidenmalerei interessierte ich mich mehr für Malerei und die Bilder der "richtigen" Künstler und hatte eine Phase, in der ich mich von diesen in meinen Bildern inspirieren liess.

Eines Tages sagte mir die Galeristin, bei der ich meine Bilder rahmen liess, daß ihr meine Bilder gefielen, und sie gerne welche in ihre Austellung übernehmen möchte.

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Hans, der Seidenmaler


Früher hatte ich mit Malerei (ausser beim Tapezieren und Anstreichen) nicht viel zu tun gehabt. Erst bei Freunden in Kiel hatte ich zum ersten mal Kontakt mit der Seidenmalerei und sie bewusst wahrgenommen.
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Der Kalfakter


1958 hatte ich Nachmittags schichtfreie Zeit, bei schönem Wetter ging ich mit meiner Tochter zum Spielplatz in den Stadtgarten. Ein anderer Vater mit seinem kleinen Sohn war auch zum Kinderhüten erschienen. Wir kamen ins Gespräch und unterhielten uns über Gott und die Welt. Zu der Zeit fielen auch gerade die Starfighter ständig vom Himmel, so hatten wir immer Gesprächsstoff.
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Willkommen zu meinen Castroper-Geschichte(n)

Lieber Besucher,
ich heisse Hans Frackowiak, bin 82 Jahre alt und lebe in Castrop-Rauxel. Hier in diesem Blog schreibe ich über verschiedene Themen, die mich bewegen und über vieles, was ich in Castrop heute und in den letzten 82 Jahren erlebt habe.