Vatertag


Am 30.6.1982 war mein letzter Arbeitstag auf Erin. Dann ging ich in die "Anpassung" (Vorruhestand). Durch meine sitzende Tätigkeit im Büro, wenig Bewegung und viele kleine Imbisse war mein Gewicht auf über 110 Kilo angewachsen.

Jetzt also hatte ich Zeit und wollte etwas gegen mein Übergewicht tun. Ich kaufte mir ein Fahrrad und begann zu strampeln. Mehr lesen, was dann am Vatertag passierte

Der Rasierpinsel


Nach der Umstellung in meinem Berufsleben war Stress angesagt und ich bekam eine Kur verordnet. Ich musste mich bei der Knappschaft in Bochum einfinden, um mit anderen Bergleuten per Bus zur Kur nach Bad Soden zu fahren.
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Endlich tapezieren


In meinen jungen Jahren war ich manchmal recht temperamentvoll. Einmal ist mir das Temperament ziemlich durchgegangen.
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Schlammskarl


Die Zechen hatten schon zu meiner Kindheit Umweltbewusstsein. So kamen ihre Abwässer nicht ungeklärt in die städtischen Kläranlagen. Jede Zeche hatte deswegen eigene Klärgruben, in die das Abwasser der Waschkauen und der Kohlenwäsche eingeleitet wurde.

Der Schlamm (der fast nur aus Feinkohle bestand) setzte sich dann in den Sickergruben ab, erst danach wurde das Wasser in die städtischen Kläranlagen eingeleitet.

Lesen, wie der Schlammskarl zu seinem Namen kam ...

Nachbarschaft in Obercastrop


Ich war fröhlich erstaunt, als ich vor ein paar Tagen zu einer Geschichte einen Kommentar aus Kanada lesen durfte.

Es war mein Nachbar aus alter Zeit von der Katharinenstraße in Obercastrop, der dann später zu seinem Sohn nach Kanada ausgewandert ist. Da werden wieder gute Erinnerungen wach!

Mehr zur Nachbarschaft in Obercastrop lesen ...

Der zugefrorene Gondelteich im Stadtgarten


Es ist schön zu sehen wie der Gondelteich bei der Winterkälte langsam zufriert; in unseren meist milden Wintern passiert das ja nicht oft.

Täglich wird die gefrorene Fläche grösser und die Kinder fragen immer öfter, ob sie aufs Eis dürfen. Doch man muss ihnen erklären, daß das Betreten verboten ist. Die Stadt hat zwar zusätzliche Verbotsschilder am Gondelteich angebracht, aber ohne Günde zu nennen.

Die Gründe dafür und mehr zum Gondelteich lesen ...

Einen alten Baum verpflanzt man nicht ...


... oder doch?

Es hat in meinem Leben schon so viele Verpflanzungen gegeben, daß ich mich trotz meiner 82 Jahre noch einmal selber umgepflanzt habe.

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Frohes Fest


Allen Besuchern und Lesern des Blogs wünsche ich besinnliche und frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.

Hans.

O Tannenbaum, O Tannenbaum, ...


Die Weihnachtszeit war die schönste der Überraschungen.

Meine siebenjährige Tochter ging 1962 in die zweite Klasse, da wurde schon alles für das Fest vorbereitet. Basteln und singen für das Weihnachtsfest. Alles sollte so schön werden.

Wir zu Hause wollten der Tochter die Bescherung am Heiligen Abend festlich gestalten und hatten die ganze Verwandtschaft für den Tag eingeladen.

Am Heiligen Abend waren Omas, Onkeln und Tanten anwesend, sie freuten sich alle, mit der Kleinen das Fest zu feiern.

O Tannenbaum weiterlesen ...

Unser Hausarzt


1947 gab es noch keine freie Arztwahl. Die Ruhrknappschaft hatte das Ruhrgebiet in Sprengel eingeteilt in denen jeweils ein Revierarzt die darin wohnenden Bergleute mit ihren Familien versorgte.

Im Herbst 1947 war meine jüngere Schwester erkrankt und wir mussten Sonntags einen Arzt haben. Da es damals noch keine Notfallpraxis wie heute gab, musste unser Revierarzt den Hausbesuch machen. Der hatte sich gerade erst als Flüchtling in Castrop niedergelassen und eine neue Praxis aufgemacht.

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Die Halbstarken


Nach dem Steinekippen kam ich Ende 1946 im Rahmen meiner Ausbildung als Bergfremder auf Victor 3/4 in die Förderrung zum Blindschacht in Revier vier.

Mit meinen Kumpels dort, Egon, Ewald, Günter und Janusch, schloss ich schnell Freundschaft. Da hatten sich die richtigen fünf Halbstarken gefunden.

Wenn es am Sonntag zum Tanz ging, trafen wir fünf uns immer zum fröhlichen Beisammensein bei Rombeck in Rauxel.

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Kartoffelferien 1940


1940 waren die meisten Männer in den Krieg eingezogen und fehlten für die Arbeit zu Hause. Daher durften wir Schulkinder in den Herbstferien den Bauern bei der Kartoffelernte helfen.
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Sommerurlaub 1976


Nachdem meine Familie und ich ein paar verregnete Sommer an der Nordsee hinter uns hatten, wollten wir mal wieder in den Süden und hatten unseren Sommerurlaub 1976 in Rumänien an der Schwarzmeerküste gebucht. Weiterlesen ...

Hartes Brot


"Hartes Brot", dieser Ausspruch hat mich ein Leben lang begleitet.

Ich denke an die Zeit, als ich 1945 auf der "Heimkehr" zu meiner Familie in Oberfranken, gehungert habe, wie ich als 16 jähriger mit den Holzarbeitern in den Forst ging, um Holz zu schlagen für ein paar Flaschen Bier und Hummelfiguren, die ich dann bei den Amerikanern gegen Nahrungsmittel eintauschte, damit die Familie was zu Essen bekam.

"Hartes Brot" weiterlesen ...

Die Polizei Dein Freund und Helfer


In den Medien ist im Augenblick zu sehen und zu hören, wie unsere Polizei mit Respektlosigkeit angegangen wird. Der Satz "Die Polizei Dein Freund und Helfer" hat für einige keine Gültigkeit mehr. Mein Freund und Helfer war sie mehr als einmal. ... Ganze Geschichte lesen ...

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Hallo liebe Leser,

aus familiären und gesundheitlichen Gründen habe ich die letzten 8 Monate nicht schreiben können. Ab jetzt werde ich wieder von Zeit zu Zeit neue Geschichten ins Blog setzen und bedanke mich für Eure Ausdauer und Geduld.

Alles Gute für 2011


Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2011.

Ein Weihnachtsgeschenk


Als mein erster Enkel geboren wurde und meine Tochter nach einiger Zeit wieder ihrem Beruf nachging, war der Kleine täglich bei meiner Frau und mir.

Als dreijähriger ging er immer mit mir spazieren. Unser Gang durch den Stadtgarten, anschließend in die Castroper Innenstadt, war eine tägliche Selbstverständlichkeit.

Mit sechs Jahren wurde er eingeschult. Von da an war er nicht mehr täglich bei uns und fehlte mir sehr.

Ein Weihnachtsgeschenk weiter lesen

Meine erste Nachkriegsweihnacht


1945 hatte ich nach Kriegsende meine Mutter, meine Geschwister und die Schwester meiner Mutter mit ihren kleinen Kindern nach langer Suche wieder gefunden (siehe "Meine Heimkehr").

In einem Dorf bei Coburg waren sie in einem Saal einer Gaststätte als Flüchtlinge untergebracht.

Das wichtigste war jetzt, die Grossfamilie mit Essen zu versorgen. Betteln bei den Bauern des Dorfes um ein paar Kartoffeln oder Brot war dabei normal.

Meine erste Nachkriegsweihnacht weitlerlesen

Onkel Alois


Der jüngste Bruder meiner Mutter wurde 1944 als siebzehnjähriger nach Russland in den Krieg eingezogen.

Wir hatten seit dem nicht mehr von ihm gehört, bis er unerwartet im Herbst 1947 bei uns uns Castrop vor unserer Tür stand.
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Warst Du auch bei Maria?


1976 hatten wir auf Erin eine jugoslawische Firma, die für uns als Subkontraktor arbeitete und uns auf Erin jugoslawische Bergleute überliess. (...) Als aber nach einigen Monaten die Leistung und Pünklichkeit nachliessen, sprachen unsere Steiger die Drittelführer darauf an und bekamen als Antwort: "Einige gehen zu oft zu Maria.".
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Die Flaschenkinder


Im Mai 1933 fuhr mein Vater mit dem Fahrrad ins Münsterland um bei den Bauern zu arbeiten. An einem Samstag brachte ein kleines lebendes Schweinchen in seinem Rucksack mit. Es wurde erstmal in unsere Zinkwanne gesteckt, denn wir hatten keine andere Möglichkeit, ...
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West-Ost Wirtschaftskreislauf


An meinem Tisch im Frühstücksraum saß ein Leidensgenosse aus Halle an der Saale, der immer sehr elegant gekleidet war. Am Sonntag erschien er zum Frühstück besonders gut gekleidet und trug eine handgemalte Seidenkrawatte.

Als ich mir so die Krawatte ansah, kam mir das Motiv irgendwie bekannt vor, ich wollte ihn aber nicht direkt darauf ansprechen. Also fragte ich erstmal ein paar "Eckdaten" ab.

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Noch mehr Krawatten für Gran Canaria


Paco, der Wirt von Gran Canaria, dem ich im März 1991 alle von mir gemaltem Krawatten verkauft hatte, rief bei mir an. Er wollte noch mehr Krawatten und wollte wissen, wann ich wieder nach Gran Canaria kommen würde. Ich wusste es zwar nicht, aber malte erstmal fleißig weiter. Paco rief immer wieder an und drängte. Weiterlesen...

81!


Hans,
ich wünsche Dir alles Gute und Liebe zu Deinem 81. Geburtstag.

Willkommen zu meinen Castroper-Geschichte(n)

Lieber Besucher,
ich heisse Hans Frackowiak, bin 82 Jahre alt und lebe in Castrop-Rauxel. Hier in diesem Blog schreibe ich über verschiedene Themen, die mich bewegen und über vieles, was ich in Castrop heute und in den letzten 82 Jahren erlebt habe.