Der Silvesterkarpfen


Ein Bekannter wollte zu Silverster einen traditionellen Karpfen zubereiten und hatte sich ein paar Tage vorher einen frisch im Teich geangelten, noch lebenden Karpfen gekauft.

Damit Karpfen aber nicht muffig schmeckt, sollten er ein paar Tage vorher in klarem Wasser schwimmen und gewässert werden. Dazu wurde der Karpfen zu Hause in einer Badewanne mit frischem Wasser ein paar Tage gehalten.

Weil der Bekannte aber nicht wusste, wie ein Karpfen geschlachtet werden muss, hatte er einen Freund, der im Angelverein ist, gefragt, ob dieser ihm dabei helfen könne, den Karpfen sachgerecht zu schlachten. Es wurde eine Uhrzeit dafür ausgemacht, zu der er bereits das Wasser in der Badewanne ablassen könnte.

Das Wasser in der Badewanne war abgelassen, doch zur vereinbarten Uhrzeit kam der Freund nicht. Da meinte seine Frau, das machen wir einfach selbst, so schwierig kann es ja nicht sein.

Er nahm ein großes und scharfes Küchenmesser und ging damit zur Badewanne um dem Karpfen den Kopf abzuschneiden. Doch der Karpfen zappelte und es war in der Badewanne rutschig . Er konnte den glitschigen Karpfen nicht festhalten und der angestochene noch lebende Karpfen blutete stark, zappelte und wehrte sich. Das Blut spritze in alle Richtungen.

Badewanne voll Blut. Seine Frau voll Blut. Er voll Blut. Er mit dem großen Messer in der Hand.

Da klingelte es an der Tür. Er ging schnell hin um zu öffnen.

Es ist ein Nachbar, der vor der Tür steht. Der Nachbar sieht ihn blutverschmiert mit einem großen blutigen Messer in der Hand und im Hintergrund seine Frau, auch blutverschmiert.

Der Nachbar wird bleich, läuft weg und ruft die Polizei.

Im gleichen Moment kommt auch der Freund vom Anglerverein an, der im Strassenverkehr aufgehalten wurde. Nach einer kurzen Erklärung ist er dann sofort in die Wohnung rein, um den Karpfen zuerst zu betäuben und danach den betäubten Karpfen mit einem gezielten Schnitt sachgerecht zu töten und die Sache zu beenden, ohne dass der Karpfen weiter gequält wird.

Als die Polizei dann kam, konnte die ganze Sache zwar aufgeklärt werden, aber der Bekannte wird mit Sicherheit nicht nochmal selber versuchen einen Karpfen zu schlachten.

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